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Lokalsport Trotz "Tschakka"-Motivation: VfL Westercelle muss runter
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16:29 30.03.2015
Celle Stadt

Der VfL Westercelle muss auf Grund von Personalproblemen als Tabellenletzter wieder zurück in die Landesliga.

VfL Westercelle II: Der Aufsteiger erfüllte seine Pläne, die er vor dem Beginn der Spielzeit hatte, nicht. „Man muss klar sagen, dass wir unser Saisonziel verfehlt haben“, gibt Westercelles Spieler Frank Erdmann zu. Mit nur drei Siegen und zehn Punkten aus 18 Spielen müssen er und seine Kollegen wieder zurück in die Landesliga. „Wir haben einige Spieler dabei, die auf Grund von Schichtdiensten oder Studium nicht so häufig am Training teilnehmen konnten“, so Erdmann. Das Resultat daraus ist der letzte Tabellenplatz der Verbandsliga.

„Anfang des Jahres hatten wir noch einmal ein „Tschakka“-Meeting, in dem wir uns alle gegenseitig motiviert haben. Danach lief es besser, als die Ergebnisse es aussagen“, so Erdmann. Erst gegen Ende der Saison, als der Abstieg feststand, häuften sich die 0:3-Pleiten.

Trainer Walter Sadowski, der vier Jahre bei den Schwarz-Gelben Trainer war, hört zum Saisonende auf. Er wird in der kommenden Spielzeit den Nachwuchs beim VfL trainieren. Anders als beim Regionalliga-Team der Westerceller hat die Zweitvertretung aber keinerlei Probleme, einen geeigneten Coach zu finden. Mit Sven-Lothar Zeitzmann steht Sadowskis Nachfolger schon in den Startlöchern.

„Bei uns ist es wesentlich einfacher, einen Nachfolger zu finden, weil man für die Landesliga nicht so eine hohe Lizenz braucht“, erklärt Erdmann. Außer auf dem Trainerposten wird sich in der kommenden Saison aber nicht viel verändern. „Die Stimmung im Team ist grundsätzlich gut. Wir brechen nicht auseinander durch den Abstieg“, verspricht Erdmann.

SG Lachendorf/Eschede: Dass die SG nichts mit dem Aufstieg zu tun haben würde, das wussten die Spieler schon zur Winterpause. Zu stark und zu weit weg waren die Konkurrenten vom VfL Uetze und dem SV Buxtehude-Altkloster.

Allerdings wurde auch das Ziel, den dritten Platz zu verteidigen, den man in der Winterpause innehatte, nicht erreicht. Zu wechselnd waren die Leistungen. So musste man sich am Ende, wie in der vorherigen Saison, mit Platz vier begnügen. Dieser berechtigt zum Verbleib in der Verbandsliga.

Besonders ärgerlich: Nach der Winterpause gelang kein „voller“ Sieg mit drei Punkten mehr. So kommt es, dass der drittplatzierte SV Holdenstedt einen Sieg weniger als Lachendorf/Eschede verbuchte, aber trotzdem fünf Punkte vor der SG rangiert.

Immerhin war unter den fünf Zwei-Punkte-Siegen in der Rückrunde auch einer gegen den Mitkonkurrenten aus dem Landkreis. Gegen den VfL Westercelle stand es am Ende 3:2 (22:25, 25:22, 21:25, 25:16, 15:10). Ebenfalls positiv zu bewerten ist, dass es der SG Lachendorf/Eschede gelang, in jedem Spiel nach der Winterpause mindestens einen Satz zu gewinnen. Selbst gegen die klaren Aufstiegsfavoriten Uetze oder Buxtehude-Altkloster gewann die SG einen Durchgang.

Von Alexander Hänjes