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Lokalsport TuS Bergen ärgert erneut einen Favoriten
Sport Sport regional Lokalsport TuS Bergen ärgert erneut einen Favoriten
19:26 04.04.2016
Bergen Stadt

Das dritte schwere Auswärtsspiel in Folge bei einem Aufstiegsanwärter endete mit einem Punktgewinn. Was Trainer Jörg Matthée aber nicht zu Jubelstürmen veranlasste: „Die Mannschaft hat leider in der zweiten Halbzeit den zweiten Punkt verschenkt.“ Kein Wunder, denn gute Anfangsminuten bescherten TuS eine 6:3-Führung. Bergen dominierte weiter sowohl im Angriff als auch in der Defensive das Geschehen. Auch gegen die doppelte Manndeckung fand der Gast immer eine Antwort und baute den Vorsprung gar auf 11:4 aus.

Durch leichte und unnötige Fehler im TuS-Angriff verkürzte Rosengarten zur Pause noch auf 12:15. Der zweite Abschnitt verlief zu Beginn sehr ausgeglichen, die Drei-Tore-Führung hatte weiter Bestand, allerdings hatte Bergen genug Möglichkeiten, für eine Entscheidung zu sorgen, ließ aber viele gute Chancen (darunter zwei Siebenmeter) aus. „Einzig und allein durch unsere Fehler blieb Rosengarten im Spiel“, kritisierte Matthée, zumal der Gastgeber erstmalig im gesamten Spiel den Ausgleich zum 20:20 schaffte – vier Minuten vor Spielende.

Doch Bergen hielt dagegen, führte wieder 22:20 und agierte anschließend viel zu hektisch, machte technische Fehler und gab den Sieg leichtfertig aus der Hand. Zusätzlich sorgten zwei klare Fehlentscheidungen der Eyendorfer Schiedsrichter dafür, dass Bergen keinen doppelten Punktgewinn feiern durfte. Dominik Blancbois erhielt eine Zeitstrafe wegen „Fuß“, obwohl er den Ball mit der Hand abfing. Zudem bekam Rosengarten drei Sekunden vor Ende einen unberechtigten Siebenmeter. Kai Nowak hatte am Neuner seinen Gegenspieler geklammert. Zwei Berger standen noch zur Absicherung bereit. „Die Tatsache, dass selbst die Schiris sich uneins waren und heftig diskutierten, zeigt, dass die Strafe mehr als unberechtigt war“, schimpfte Matthée.

Tore für TuS Bergen: Ahrens, Rodehorst (je 6), Blancbois, K. Nowak (je 3), Brammer (2), Becker, Brodde (je 1).

Von Stefan Mehmke