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Lokalsport TuS Bergen befindet sich vor Derby im Aufwind
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15:20 23.11.2018
Oldaus Sophie Schulz (links) geht am Wochenende wieder auf Torjagd. Quelle: Oliver Knoblich
Celle

SV Garßen hat in seinem Heimspiel gegen Schlusslicht Ashausen/Gehrden beste Chancen seine Tabellenführung zu verteidigen. SV Altencelle II ist in Embsen ebenso krasser Außenseiter wie TuS Oldau-Ovelgönne beim MTV Eyendorf.

SV Garßen-Celle – MTV Ashausen/Gehrden (Samstag, 16 Uhr)

Garßen wird seine Tabellenführung vielleicht nicht bis zum Saisonende verteidigen können, doch die Chancen den „Platz an der Sonne“ auch nach Abschluss dieses Spieltags zu behaupten, stehen äußerst gut. Mit MTV Ashausen/Gehrden kommt nämlich der Tabellenletzte in die HBG-Halle – ein Team, das die vergangenen sechs Spiele verloren hat.

„Das ist das erste Spiel der Saison, das wir ohne Wenn und Aber gewinnen müssen“, sagt SVG-Trainer Felix Michelmann. Aber: Vergangene Saison musste Garßen erfahren, dass die Gäste ein sehr unangenehmer Gegner sein können. „Da hat uns Ashausen richtig welche eingeschenkt und einen Punkt aus der HBG-Halle entführt“, warnt Michelmann. Mit dem Heimvorteil im Rücken, einer konzentrierten Abwehrleistung, gutem Tempospiel und einer nochmals verbesserten Abschlussquote sollen diesmal beide Punkte in Celle bleiben. Danach folgen Spiele gegen Elbmarsch, Altencelle und Oldau-Ovelgönne. „Es muss unser Ziel sein, diese Partien zu gewinnen, um über Weihnachten an der Tabellenspitze zu überwintern“, schaut Michelmann voraus.

MTV Embsen – SV Altencelle II (Samstag, 17 Uhr)

Ganz ohne Druck reist der Aufsteiger zum Tabellenzweiten nach Embsen. „Wir sind uns bewusst, dass dieses ein äußerst schwieriges Spiel wird, bei dem wir eher die Außenseiterposition einnehmen. Für uns wird es in erster Linie darum gehen, dass wir die Schwächen der letzten Spiele in den Griff bekommen. Das bedeutet im einzelnen die Minimierung der technischen Fehler und die Verbesserung der Pass- und Fangqualität“, so SVA-Trainerin Luisa Grimm.

Von Embsen weiß man, dass dieser einen starken Rückraum besitzt und eine kompakte Abwehr stellt. Doch der Gegner aus dem Raum Lüneburg offenbarte zuletzt auch Schwächen, die bei den nur knappen Siegen gegen die Abstiegskandidaten Lachte-Lutter (29:27) und Ashausen/Gehrden (24:21) zutage traten. „Der MTV findet oftmals nur schwer ins Spiel. Vielleicht können wir das mit schnellem Gegenstößen nutzen. Wenn wir im Positionsspiel dann auch noch genügend Druck aufbauen, klappt es ja vielleicht auch mit der Überraschung“, hofft Trainerin Grimm.

TuS Bergen – HSG Lachte-Lutter (Samstag, 17.15 Uhr)

Während Oberliga-Absteiger TuS Bergen gerne in der Tabelle noch ein paar Plätze nach oben klettern würde, kämpfen die Lachendorferinnen darum, aus dem Tabellenkeller herauszukommen. „Wir sind klar in der Favoritenrolle, doch auf dem Parkett sieht das denn oftmals etwas anders aus. Ich denke, Lachendorf ist etwas stärker als es der Tabellenstand aussagt“, betont Bergens Trainer Detlef Janke. Da ist Vorsicht geboten. „Aber wir haben ein Heimspiel und wollen die Punkte natürlich bei uns in der Heisterkamp-Halle behalten.“

Janker sieht sein Team leicht im Aufwind, aber immer noch in der Stabilisierungsphase. Wir wollen unser Spiel durchbringen und dabei diesmal möglichst auf Durchhänger verzichten“, sagt der Coach, der auf eine konstante Leistung über 60 Minuten hofft. Kompensieren müssen die Gastgeberinnen allerdings das Fehlen ihrer wichtigen Rückraumspielerin Katharina Harms. Beim Gegner Lachte-Lutter stellte Trainer Holger Heinrich zuletzt zwar leichte Fortschritte fest, zu Punktgewinnen gegen Embsen und Garßen reichte es aber zuletzt noch nicht. „Wir arbeiten weiter hart an uns. Ein Punktgewinn in Bergen wäre allerdings eine große Überraschung“, lässt HSG-Coach Heinrich wissen.

MTV Eyendorf – TuS Oldau-Ovelgönne (Samstag, 19.15 Uhr)

Mit fünf Siegen in Folge ist MTV Eyendorf immer noch die Mannschaft der Stunde. Doch auch die Oldauerinnen tankten mit ihrem Überraschungssieg gegen HV Lüneburg ordentlich Selbstvertrauen. „Trotzdem wird das in Eyendorf für uns ganz schwer, zumal wir immer noch personelle Probleme haben. Doch nach dem tollen Spiel gegen Lüneburg gehen wir mit einem guten Gefühl in diese Auswärtspartie“, sagt Freddy Hövermann.

Der TuS-Trainer baut wieder auf seine solide Abwehr und auf seine überdurchschnittlich gute Torfrau Inja Adam. Dazu war die Torausbeute mit 31 Treffern gegen Lüneburg für die sonst eher mit Toren geizenden Oldauerinnen geradezu sensationell. Ein Zeichen dafür, dass die Blau-Gelben im Angriff doch eine Menge mehr drauf haben, als es die Statistik bisher aussagt. „Wir brauchen bis Weihnachten noch einen Sieg, um uns im Mittelfeld zu behaupten. Am besten wäre es, wenn wir das gleich in Eyendorf erledigen“, meint Hövermann.

Von Jochen Strehlau

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