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Lokalsport TuS Bergen dominiert im Derby
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14:18 30.04.2018
Quelle: Oliver Knoblich
Celle Stadt

HBV 91 Celle –

TuS Bergen

17:33 (13:18)

„Wir haben von vorne weg das Spiel dominiert“, sagt TuS-Coach Daniel von Frayenhove. Das stimmt, obwohl Bergen in der ersten Halbzeit in der Abwehr ein wenig Probleme hatte. Der Schlüssel zum klaren Erfolg war die Umstellung der Abwehr auf 5:1, so dass der Gast in der zweiten Halbzeit nur noch vier Gegentore zuließ. Zudem funktionierte Bergens zweite Welle hervorragend und schraubte den verdienten Sieg in die Höhe.

Kein Wunder, denn der HBV trat erneut ersatzgeschwächt an, Luis Meyer kehrte aber zurück, nachdem er unter der Woche nicht trainieren konnte. Mit gerade mal zwei Rückraumspielern hielt sich Celle in der Tat wacker, doch nach der Pause verkaufte sich der Gastgeber dann aber weit unter Wert.

„Wir sind zu oft frei vorm Tor am Keeper gescheitert, haben drei Strafwürfe vergeben und hatten gegen einen konstanten Gegner nichts mehr entgegenzusetzen. Schade. Wir hätten es gern etwas knapper gestaltet. Leider hat es nur für 30 Minuten gereicht“, fasste Bären-„Dompteurin“ Renée Verschuren zusammen.

HBV 91 Celle: Lutz, Schucht – Meyer (6), M. Kaplick, Premper (3), Schulig (2), Pape, König (1), Jahns (1), B. Kaplick (2), Sievert (2).

TuS Bergen: Lühmann, T. Schack, Libera – Luhmann (1), Withus (3), Brodde (11/2), Schulz (1), Rodehorst (6), Blancbois (1), Heins (3), Pechmann (4), Brockmann, Brammer (3).

MTV Müden –

HV Lüneburg

33:25 (17:9)

Die Gäste aus Lüneburg kamen mit der offensiven Deckung der Hausherren nie zurecht. Müden nutzte zudem die technischen Fehler des HVL aus und erzielte so über die beiden Außen Justus von Bothmer und Dennis Hüsken einfache Treffer. Die Gastgeber führten nach elf Minuten bereits 9:3. Nach dem 13:9 (26. Minute) legte Müden abermals zu und ging mit einer klaren 17:9-Führung in die Halbzeitpause.

Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts machte der MTV mit dem 20:10 den Sack endgültig zu. Der HV Lüneburg machte zwar nochmal mächtig Druck, doch davon ließen sich die Müdener nicht beeindrucken. Die Gastgeber wechselten jetzt tüchtig auf allen Positionen durch, so dass alle Akteure ihre Spielanteile bekamen.

Nach gespielten 60 Minuten stand dennoch ein sehr sicherer Erfolg. „Wir haben heute zum einen den Grundstein für unseren Sieg mit der guten Deckung gelegt, zum anderen durch die leichten Tore über die erste Welle. Lüneburg hatte das gesamte Spiel Probleme mit unserer Abwehr“, so der zufriedene Coach Markus Haydl.

MTV Müden: F. Jablonski, Nissen, Pickhardt – S. Müller (7), Ehlert (6), von Bothmer (5), Laubenstein (4), Worthmann, D. Hüsken, Ahrenbeck (je 3), Kutnik, Rambousky (je 1), D. Jablonsky, Adam.

Von Stefan Mehmke

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