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Lokalsport TuS Bergen geschwächt in Spiel gegen Topteam
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15:10 10.02.2012
Von Uwe Meier
Bergen Stadt

Die Ausgangslage könnte durchaus besser sein. Denn vor dem Heimspiel am Sonnabend (19.30 Uhr, Heisterkamphalle) gegen den verlustpunktfreien Tabellenführer TV Stadtoldendorf, muss der TuS Bergen im personellen Bereich einen herben Rückschlag hinnehmen. Gerade erst genesen, verletzte sich Wilken Rodehorst erneut und fällt fünf weitere Wochen aus. Ob die Grün-Weißen mit ihm dem Stadtoldendorf ein Bein hätten stellen können, sei einmal dahin gestellt. Doch nach der Partie gegen den Spitzenreiter folgen in den kommenden Wochen Partien gegen Gegner, gegen die sich das TuS-Team etwas ausgerechnet.

Vorerst gilt es allerdings, die Aufgabe am Sonnabend zu bestehen. Der Absteiger aus der Oberliga hat sich schnell den sofortigen Wiederaufstieg auf die Fahnen geschrieben. Das Ziel scheinen die Stadtoldendorfer in eindrucksvoller Art und Weise in die Tat umzusetzen. Mit acht Punkten Vorsprung führt der TV unangefochten die Tabelle an. Im Hinspiel verlor Bergen 33:39 und verlangte dem Gegner 50 Minuten lang alles ab. Dann aber setzten sich die körperlichen Vorteile der Stadtoldendorfer durch. Ganz so hoffnungslos, wie es der Unterschied der beiden Team in Sachen Tabellenstand – Bergen rangiert auf Platz zehn – und das Punktekonto (4:20 gegen 26:0) scheint die Aufgabe für das TuS-Team also doch nicht zu sein.

Dennoch muss für einen Punktgewinn, der bitter nötig wäre, alles passen. Viel Leidenschaft und Kampf muss die TuS-Mannschaft in die Waagschale werfen.

Im Tor kann Trainer Jörg Matthée wieder auf das Gebrüdergespann Schack setzen. Das Duo muss am Sonnabend über sich hinauswachsen. Dabei gilt es insbesondere Stadtoldendorfs Timo Heiligenstadt zu beachten, der den im vergangenen Spiel 13 Tore markierte. Zudem muss man versuchen, die Kreise von Dominik Niemeyer im Angriff einzuschränken.

Doch die Bergener wollen sich von der erfahrenen Stadtoldendorfer Mannschaft nicht einschüchtern lassen. „Wir haben nichts zu verlieren, also können wir frech aufspielen“, meint Bergens Dominik Blancbois. „Wir werden alles geben, um den Gast alles abzuverlangen und um eine Überraschung zu erspielen.