Menü
Cellesche Zeitung | Ihre Zeitung aus Celle
Lokalsport TuS Bergen hofft auf Punkte aus der "Wundertüte"
Sport Sport regional Lokalsport TuS Bergen hofft auf Punkte aus der "Wundertüte"
17:07 14.09.2017
Sabrina Wellmann (am Ball) will Punkte aus Rohrsen mit nach Hause nehmen.  Quelle: Jelinek, Hubert
Bergen Stadt

„Die Stimmung hat sich ein bisschen gelockert. Wir sind jetzt in der Saison angekommen und sollten von nun an gute Leistung bringen“, sagt TuS-Trainer Dominik Blancbois, nachdem der Start in die neue Spielzeit holprig verlief. Zahlreiche Kader-Ausfälle aus verschiedensten Gründen hatten die Vorbereitung erschwert. „Uns war von Beginn an klar, dass wir diesmal etwas länger brauchen“, sagt der Trainer.

Doch der schwierige Start liege nun hinter dem Team. „Bis auf die Drei, die Schwanger waren, sind alle wieder da“, so Blancbois. Mit dem erstarkten Kader stünden die Zeichen ganz klar auf Angriff, damit in Rohrsen die ersten Auswärts-Punkte auf das Konto der Bergener gehen. „Wir dürfen uns nicht immer nur auf unsere Heimstärke verlassen“, sagt der TuS Trainer. Dafür sei die Liga einfach zu stark, wolle man am Ende nicht nur um die rote Abstiegs-Laterne spielen.

Beim MTV kann TuS nun zeigen, dass Bergen nicht nur vor heimischem Publikum eine Macht ist. Zumal Rohrsen bereits die ersten zwei Spiele in der Oberliga verloren hat. Dennoch warnt Blancbois davor, den Gegner zu unterschätzen. „Die hatten am Anfang mit vielen Verletzungen zu kämpfen und haben gegen Mannschaften verloren, die in der letzten Saison sehr stark waren.“ Zudem stünde der MTV nach seinem Fehlstart nun im Zugzwang. Der TuS-Trainer rechnet also mit einem verbissenen Auftritt der Gegner. „Die haben sich mit ihren Niederlagen selbst unter Druck gesetzt und müssen jetzt liefern. Somit erwartet uns dort eine Wundertüte.“ Für Blancbois besteht jedoch auch kein Zweifel daran, dass sich am Sonntag zwei Teams auf Augenhöhe begegnen.

Doch klar ist ebenfalls, dass er mit seiner Mannschaft Punkte aus der „Wundertüte-Rohrsen“ mit nach Hause holen will. Zu diesem Zweck habe er sich im Training vor allem auf die Offensive konzentriert. „Wir haben am Angriff gearbeitet, damit da die nötigen Automatismen reinkommen.“ Und am Ende auch der Ball im Netz der Rohrsener zappelt.