Menü
Cellesche Zeitung | Ihre Zeitung aus Celle
Lokalsport TuS Bergen kämpft um allerletzte Chance
Sport Sport regional Lokalsport TuS Bergen kämpft um allerletzte Chance
18:04 08.05.2014
Aufgeben gibt es nicht. - TuS Bergen will auch um - die kleinste Chance - auf den Klassenerhalt kämpfen. Quelle: Alex Sorokin
Celle

SV Aue Liebenau – TuS Bergen(Freitag, 20.30 Uhr)

Für Bergen besteht zwar noch eine theoretische Chance auf den Klassenverbleib, doch gänzlich ohne Bedeutung ist die Partie in Liebenau nicht. Die Gäste wollen sich nach den beiden Derby-Niederlagen rehabilitieren und zum Saisonschluss zwei gute Partien zeigen. Es gilt, wieder Spaß am Handball zu bekommen und mit einer gewissen Lockerheit anzutreten. Denn: die vielen Nackenschläge aufgrund der Verletztenmisere wirkten sich negativ auf die spielerischen Elemente aus. Mit Ralf Schindel fällt nun insgesamt der vierte Kreisläufer aus, sodass in Liebenau Rückraum- oder Außenspieler diese ungewohnte Rolle einnehmen müssen. „Dadurch passen die ganzen Abläufe nicht mehr“, meint Außen Dominik Blancbois.

Liebenau lebt von Liga-Topscorer Malte Grabisch mit einem Schnitt von 13 Toren pro Spiel, seine Kreise gilt es halbwegs einzuschränken. „Eine Mammutaufgabe“, weiß Blancbois. Wenn es aufgrund der personellen Lage kein geordnetes Aufbauspiel geben kann, dann muss Bergen gehörig aufs Tempo drücken, mit einer ordentlichen Defensive spielen und viele Konter und „Zweite Welle“ fahren. „So lange es eine theoretische Chance gibt, wollen wir kämpfen. Wir fahren nicht nach Liebenau, um die Punkte dort brav abzuliefern“, kündigt Blancbois an.

Eintracht Hildesheim II – SV Altencelle(Sonnabend, 17 Uhr)

Altencelle geht gelassen in das Spiel in der Ochtersumer Sporthalle beim Spitzenreiter. „Mal gucken, wer bei Hildesheim alles aufläuft“, so Keeper Rouven Kibellus. Im Hinspiel waren das alle, die Rang und Namen hatten. Folglich gab es mit 23:39 eine deftige Klatsche für Altencelle.

Nichtsdestotrotz geht der Gast ernsthaft an die Sache heran, will das Spiel so lange wie möglich offen und ausgeglichen gestalten. „Und wer weiß, was dann möglich ist“, so Kibellus. Wenn die Mannschaft konzentriert und geduldig auf die Chancen wartet und das hohe Hildesheimer Tempo unterbinden kann, dann ist vielleicht eine Überraschung drin, auch wenn Sebastian Springer wegen eines Trümmerbruchs im Daumen länger ausfällt. „Wir freuen uns auf die letzten Spiele der Saison. Und wer weiß, vielleicht werden wir ja auch zum Spielverderber, was den Hildesheimer Aufstieg betrifft“, schmunzelt Kibellus.

Von Stefan Mehmke