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Lokalsport TuS Bergen verliert und ist zufrieden
Sport Sport regional Lokalsport TuS Bergen verliert und ist zufrieden
19:09 23.10.2016
Von Uwe Meier
Bergens Kathrin Gehnkewar gegen Plesse-Hardenberg schwer zu bremsen. Sieerzielte gleich sieben Treffer. Quelle: Alex Sorokin (Foto)
Bergen Stadt

Die Auffassung des Trainers kommt nicht von ungefähr. Immerhin hatte sein Team trotz arger personeller Sorgen dem klaren Favoriten einen großen Kampf geliefert. Mit Svenja Glasewald stand nur eine etatmäßige Rückraumspielerin fit zur Verfügung. Zwar war Louise Ringert in der Sporthalle in Bovenden dabei, doch sie ging angeschlagen in die Partie. Als dritte Spielerin im Rückraum versuchte sich Außenspielerin Hanna Müller. „Sie hat ihre Sache wirklich sehr gut gemacht“, lobte Blancbois den „Ersatz“. Jennifer Kautz (beruflich), Katharina Harms und Charlotte Kübeck (verletzt) sowie Sabrina Wellman (krank) waren nicht dabei gewesen.

Trotz aller Schwierigkeiten hielten die Bergerinnen die Begegnung lange Zeit offen. „Gegen die zweite Welle von Plesse, die die wirklich gut gespielt haben, hatten wir Probleme und haben dadurch einige schnelle Gegentore kassiert“, sagte Blancbois. Darauf habe man sich im Laufe des Spiels allerdings immer besser einstellen können. Und so blieb Bergen ständig auf Schlagdistanz und ließ sich auch von einem Vier-Tore-Rückstand zur Pause nicht aus der Bahn werfen. Vielmehr stellte man die Gastgeberinnen durch taktische Schachzüge immer wieder vor Schwierigkeiten. So nahm das TuS-Team die torgefährliche Halbrechte von Plesse in Pressedeckung. „Das hat denen gar nicht geschmeckt“, erzählte der TuS-Trainer. Und so war Bergen bis zum 17:19 (46.) dran.

Doch dann fehlte ein bisschen das Glück, aber in der Hauptsache auch die Kraft, um dem klaren Favoriten weiterhin erfolgreich Paroli bieten zu können.

Bis zur 52. Minute war Plesse auf 23:18 enteilt und hatte damit die Vorentscheidung geschafft. Das Berger Team steckte zwar nie auf, doch reichte der Wille allein nicht aus, dem Spiel noch eine Wende zu geben. „Die Spielerinnen waren müde und dadurch nicht mehr so handlungsfähig“, meinte Blancbois, der das allerdings nicht als Kritikpunkt verstanden wissen wollte. „Wie schon gesagt: Die Mädels haben das insgesamt super gemacht.“

TuS Bergen: Döhler – Gehnke (7), Müller (3), Bremer (1), Kirchhoff (1), Ringert (5/2), Sandvoß (1), Borges (1), Glasewald (5), Schuba, Wernert.