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Lokalsport TuS Bergen vor Derby gegen Wietzendorf
Sport Sport regional Lokalsport TuS Bergen vor Derby gegen Wietzendorf
14:53 10.11.2017
Kein Ball wird verloren gegeben: Wenn heute der TuS Bergen auf TSV Wietzendorf trifft, sind Einsatz und Kampfkraft Trumpf. Quelle: Alex Sorokin (Archiv)
Bergen Stadt

TuS Bergen –TSV Wietzendorf(Samstag, 19.30 Uhr)

Das Derby gegen Wietzendorf ist aus TuS-Sicht ein Höhepunkt, wenn nicht sogar der absolute Höhepunkt der Saison. „Wir spielen zu Hause, daher wollen wir die Punkte natürlich am Heisterkamp behalten“, sagt TuS-Trainer Daniel von Frayenhove nüchtern.

Wietzendorf ist zwar scheinbar nicht sehr gut aus den Startlöchern gekommen und rangiert mit 10:6 Punkten knapp vor Bergen. Allerdings kassierte der TSV seine Niederlagen allesamt gegen die Top-Teams vom MTV Müden, HSG Heidmark und MTV Eyendorf.

Der TuS-Coach schätze den schnellen Wietzendorfer Handball, hofft aber auf Probleme in deren Positionsangriff. Leider fehlen Bergen Tobias Schack (Urlaub) und Johann Behrens (privat verhindert). Und am Ende ist der Coach dann doch noch emotional: „Ganz Handball-Bergen ist heiß auf das Derby und für mich ist es das erste große Derby als Trainer in Bergen.“

MTV Soltau II –MTV Müden(Sonntag, 15.30 Uhr)

Beim heimstarken MTV trifft Müden auf viel Oberligaerfahrung. Aufpassen muss Müden auf die torgefährlichen Happel-Brüder sowie Matthias Bulitz. Unbequem: Die Gastgeber spielen langsam und mit großer individueller Stärke. Zudem ist die Halle rutschig und es herrscht Haftmittelverbot. „Das alles zählt aber nicht als Ausrede“, betont Müdens Coach Markus Haydl. „Wir sind auch in Soltau klarer Favorit und müssen uns auf den Gegner einstellen. Unterschätzen dürfen wir die Soltauer auf keinen Fall, sonst könnte das schnell nach hinten losgehen.“ Fehlen werden Spielmacher Justus von Bothmer (Uni) und Christopher Witte (verletzt) plus Marc Katenz (privat verhindert).

MTV Eyendorf –HBV 91 Celle(Samstag, 19.15 Uhr)

Als klarer Außenseiter fährt der HBV zum Dritten, der mit 12:2 Punkten dick im Aufstiegsgeschäft ist. Zudem ist der MTV vor seinem lautstarken Anhang schwer zu spielen. Daher weiß auch dMoritz Kaplick: „Wir sind klarer Außenseiter.“ Das Team von Renée Verschuren will dennoch eine gute Leistung zeigen – und vielleicht für eine Riesenüberraschung sorgen. Zumal die Eyendorfer schon unter Druck stehen und sich keinen Ausrutscher mehr erlauben dürften. Zumindest ein kleiner Vorteil für die Bären.

Von Stefan Mehmke