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Lokalsport TuS Bergen will gegen Lüneburger Riesen Durchbruch schaffen
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17:25 20.09.2013
Celle Stadt

TuS Bergen –

HV Lüneburg

(heute, 19.30 Uhr)

Ziemlich ernüchtert ist TuS nach den ersten beiden Spieltagen. „Wir können wohl mit Recht behaupten, dass damit niemand gerechnet hat“, meint TuS-Außen Dominik Blancbois. Die Mannschaft spielt nicht druckvoll, verzettelt sich in Einzelaktionen. Doch die Gastgeber müssen viel mehr Energie darauf aufwenden, zusammen zu spielen und zielgerichteter auf die Nahtstellen zu stoßen. „Aber es liegt derzeit wohl eher am mentalen Gerüst als an der Fähigkeit Handball zu spielen“, glaubt Blancbois. Und natürlich an den vielen Verletzten. Mit Lüneburg kommt unglücklicherweise eine Mannschaft, die jetzt komplett antritt. Denn beim Gastspiel bei Altencelle fehlten mit Marjan Bode und Steffen Pahlbusch zwei Torjäger, die beim Sieg gegen Wietzendorf zusammen 14 Tore schmissen. Trotz des „riesigen“ Rückraums gehört Lüneburg sicherlich zu den schlagbaren Mannschaften. Aber gerade in solchen Situationen zeigt es sich, ob Bergen den Schuss vor den Bug verstanden hat und endlich in die Saison hinein kommt. Trainer Jörg Matthée fordert eine vernünftige Einstellung: „Wenn es spielerisch noch nicht so läuft, müssen alle Spieler weit über ihre 100 Prozent gehen.“

SV Altencelle –

TSV Burgdorf III

(Sonntag, 11 Uhr)

Die verschenkten Moringer Punkte will sich Altencelle gegen die Drittliga-Reserve zurückholen. Die Mannschaft habe mit Trainer Thomas Kahle gut gearbeitet, und sich auf die Tempotruppe aus der Nachbarschaft prima eingestellt. Da kommt sicherlich einige Arbeit auf die Gastgeber zu – wovon die bisherigen Burgdorfer Gegner Plesse und Stadtoldendorf Lieder singen können. Denn mit 3:1 Punkten ist der Mitaufsteiger bis dato noch ohne Niederlage. Ist ja auch kein Wunder, denn bei den Gästen sitzt als Coach Ex-Bundesliga-Spieler Heidmar Felixsson auf der Bank und der Ex-MPEler Robin Kothe (ehemals auch Europa-Auftritte mit Lemgo) macht den Abwehrchef. Bei Altencelle sind alle an Bord außer Keeper Freddy Hövermann (Türkeiurlaub). Gut, dass mit Björn Nötel ein Back-Up für Stammtorwart Rouven Kibellus bereits steht. „Wir wollen uns auf unsere Stärken besinnen und eine ordentliche Abwehr stellen und vielleicht auch selbst das Tempo erhöhen. Und wer weiß, dann sind vielleicht die die nächsten beiden Punkte in der SVA-Sporttasche“, hofft eben dieser Kibellus.

Von Stefan Mehmke