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Lokalsport TuS Bergen will ohne Druck befreit aufspielen
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13:18 06.04.2018
Marie Sandvoß (am Ball) muss mit dem TuS Bergen beim MTV Tostedt bestehen. Quelle: Oliver Knoblich
Bergen Stadt

Im Hinspiel musste TuS zu Hause eine 21:26-Niederlage gegen den Oberliga-Aufsteiger aus dem Kreis Harburg einstecken. „Das hätten wir nicht verlieren dürfen“, sagt Blancbois rückblickend. Auf Grund einer katastrophalen Schlussphase hatten die Handballerinnen einen möglichen Sieg gegen Tostedt leichtfertig aus der Hand gegeben. Das soll diesmal nicht wieder passieren.

Mit einer Prognose will sich Bergens Trainer zurückhalten: Sich jetzt unter Druck zu setzten, sei der falsche Weg. Wenn die TuS-Damen das umsetzen, was sie bereits ansatzweise im Auswärtsspiel gegen Eintracht Hildesheim zeigten, blickt Blancbois optimistisch auf das kommende Auswärtsspiel. Trotz der 18:25-Niederlage gegen den Tabellenführer habe sein Team gut in der Deckung gestanden und anständige Leistungen gezeigt. „Es läuft einfacher, wenn wir freier aufspielen können“, betont der Trainer.

In der Defensive sei das Zweikampfverhalten besser gewesen als zuletzt, das Zusammenspiel zwischen Torhüter und Abwehr sei schon sehr stimmig gewesen. Entwicklungsbedarf sieht Blancbois jedoch im Spiel nach vorne. „Mehr Schnelligkeit“, fordert der Coach. Gegen Hildesheim habe man das Tempo verschleppt. „Wir müssen jetzt im Angriff mit mehr Elan und Power herangehen.“

Derweil hat sich die personelle Lage beim Tabellenletzten entspannt. Lina Borges wird nach ihrer Verletzung wieder auf dem Spielfeld stehen. So weit seien alle fit, gibt der Trainer an. „Wir müssen unseren Kader nicht mit Spielerinnen aus der zweiten Mannschaft auffüllen.“

„Die Situation ist sicherlich schwierig, aber wir ziehen das natürlich bis zum Ende durch und lassen und nicht hängen“, sagt Blancbois mit Blick auf den drohenden Abstieg. Es gelte noch so viele Punkte wie möglich mitzunehmen. Natürlich würden die Ergebnisse das Selbstvertrauen mindern, gibt der TuS-Coach zu, doch er sieht ein Erstarken seiner Mannschaft. „Seitdem sie nicht zu viel nachdenken, spielen sie freier und besser.“ Der Rest komme dann von alleine.

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