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Lokalsport TuS Bergen will sich im "Bonusspiel" rehabilitieren
Sport Sport regional Lokalsport TuS Bergen will sich im "Bonusspiel" rehabilitieren
03:38 23.02.2018
Von Oliver Schreiber
Gegen Hollenstedt gab es für TuS Bergen – hier mit Katharina Harms (am Ball) – ein Debakel. Dies soll sichim Spiel beim Hannoverschen SC nicht wiederholen. Quelle: David Borghoff
Bergen Stadt

Zuvor hatte sein abstiegsbedrohtes Team vor eigenem Publikum dreimal überzeugt und dabei zweimal gewonnen. „Daher hat mich dieser Rückschlag schon überrascht, auch wenn es dafür natürlich Erklärungen gibt“, sagt Blancbois und meint damit das Verletzungspech, das sich wie ein roter Faden durch die bisherige Saison zieht. Schon seit Wochen stehen dem Coach nur sieben gesunde Feldspielerinnen zur Verfügung, am schwersten wiegt natürlich der langfristige Ausfall von Torjägerin Louise Ringert (Kreuzbandriss). Zuletzt erwischte es auch noch Lina Borges mit einem Rippenbruch. „Nichtsdestotrotz müssen wir uns anders präsentieren als gegen Hollenstedt. In der Deckung war das noch okay, aber im Angriff lief gar nichts zusammen. Es müssen wieder mehr Spielerinnen Verantwortung übernehmen und nicht immer hoffen, dass dies andere tun“, erklärt Blancbois.

In Hannover dürfte für die Bergerinnen nichts zu holen sein. „Das ist ein Bonusspiel für uns. Wichtiger als das Ergebnis ist hier, dass wir eine Reaktion auf unseren schwachen Auftritt gegen Hollenstedt zeigen. Wir wollen uns so teuer wie möglich verkaufen und Teamwork zeigen“, gibt Blancbois die Marschroute vor. Vier Spielerinnen aus der zweiten Mannschaft (Regionsliga) ergänzen den dezimierten Kader.

Jetzt beginnt die heiße Phase: Mit einem Sieg im vorletzten Saisonspiel kann Volleyball-Oberligist SV Nienhagen am Samstag, 15 Uhr, einen Riesenschritt in Richtung Meisterschaft machen. Beim Vorletzten ASC 46 Göttingen sind die Spielerinnen um Trainer Rolf Wagner zwar Favorit, aber zwei Dinge machen die Partie zu einer heiklen Angelegenheit.

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