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Lokalsport TuS Bergen zum Nachbarschaftsduell nach Wietzendorf
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18:12 12.02.2010
Celle Stadt

HV Lüneburg II – HSG Lachte-Lutter (Sonntag, 14.30 Uhr). Recht locker geht der Lachendorfer Tabellenführer das Auswärtstreffen an und will Saisonsieg Nummer 16 mit auf die Heimreise nehmen. Bereits das Hinspiel gewann die HSG-Truppe mit 37:23. Trainer Oliver Colditz kann auf seine Bestbesetzung zurückgreifen. Auch Stammtorhüterin Ann-Christin Bührke ist nach ihrer längeren Verletzungspause wieder im Kader.

Etwas Kopfschmerzen bereitet dem HSG-Coach die Witterungsverhältnisse der vergangenen Wochen. „Leider mussten wir einige Trainingseinheiten durch die Straßenverhältnisse ausfallen lassen“, so Colditz. „Doch die Mannschaft brennt auf die 60 Minuten in Lüneburg und will ihre Erfolgsserie fortsetzten.“

Die Gastgeberinnen zählen seit Jahren zu den Spitzenteams der Landesliga. HV-Coach Jürgen Rissmann hatte als Saisonziel „wollen oben mitspielen“ ausgegeben. Doch bisher gab es immer wieder Überraschungen in negativer Hinsicht. Zuletzt mit dem 17:18 gegen TuS Bergen. So ist die Punktausbeute in der Heimspielstätte mit 7:7 Zählern nicht berauschend.

TSV Wietzendorf – TuS Bergen (Sonntag, 17.30 Uhr). Überraschende Spielausgänge gab es immer in den Duellen mit dem Wietzendorfer Nachbarn. Darunter der TSV-Heimsieg gegen die Bergenerinnen in der vergangenen Saison. Dadurch gelang Wietzendorf noch der Klassenerhalt.

Doch in dieser Spielzeit dürfte der Tabellenletzte mit 0:28-Punkten erster Abstiegskandidat in Richtung Regionsoberliga sein. Auch nach Auffassung von TSV-Trainer Olaf Schröder ist der Abstieg kaum mehr zu umgehen. Einziger Lichtblick beim Schlusslicht ist Torjägerin Anke Bierweg, die vor der Saison vom Kreisnachbarn MTV Soltau nach Wietzendorf wechselte. Das Hinspiel in der Heisterkamp-Halle gewannen die Grün-Weißen deutlich mit 28:14.

TuS-Trainer Heiko Schoppmann plagen weiterhin erhebliche personelle Sorgen. Für den Rest der Saison werden die Leistungsträgerinnen Torfrau Steffi Hohls, Laura Volkmann und Sabrina Stieber verletzungsbedingt ausfallen. Dazu fand auch in Bergen durch die Witterungseinflüsse kaum ein normales Training statt. „Wir müssen einfach abwarten in welcher Verfassung sich das Team befindet“, so Heiko Schoppmann vor dem Gastspiel beim bisher sieglosen Schlusslicht.

Von Rudolf Kahle