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Lokalsport TuS Bergen zuversichtlich - SV Garßen Celle II mit Problemen
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19:38 20.11.2014
Von Uwe Meier
Bergens Torjägerin Louise Ringert geht mit ihrem Team wieder auf Punktejagd. Quelle: Benjamin Westhoff
Celle Stadt

TuS Bergen –HSG Pleese-Hardenberg(Samstag, 19.30 Uhr)

Mit dem bisherigen Saisonverlauf ist man in Bergen überaus zufrieden. „Da kann man nun wirklich nicht meckern“, sagt zumindest Oliver Bölts. „Wenn man als Aufsteiger aus den ersten sechs Spielen 8:4 Punkte geholt hat, ist das schon in Ordnung.“ Vom Saisonziel „Klassenerhalt“ abrücken will er deshalb aber auf keinen Fall. „Die Saison ist noch lang und acht Punkte werden mit Sicherheit nicht reichen“, so der TuS-Coach. Die Gründe dafür sieht er auch im Spielplan. „In der Hinrunde haben wir zweimal das Heimrecht getaucht“, so Bült. „Dadurch werden wir in der Rückrunde deutlich mehr Auswärtsspiele haben.“ Zudem würden die Gegner die Spielweise des Aufsteigers dann besser kennen. „Bis dahin müssen wir also so viele Punkte wie nur möglich sammeln“, so der TuS-Trainer.

Damit ist das Ziel für das anstehende Heimspiel des derzeitigen Tabellenvierten klar gesteckt: Ein Sieg soll her. Allerdings schwingt bei der Umsetzung des Vorhabens auch ein Stück Ungewissheit mit. „Plesse kann ich einfach nicht einschätzen“, gibt Bült zu. „Es ist die einzige Mannschaft der Oberliga, die ich in dieser Saison noch nicht beobachtet habe.“

Ein paar Informationen hat er dann aber doch. „Das ist ein unangenehmer Gegner, der in der Abwehr kompromisslos zu Werke geht. Allerdings scheint Plesse angesichts von nur 111 Toren aus fünf Spielen in der Offensive Probleme zu haben. Aspekte, die allerdings auch auf die Grün-Weißen zutreffen – nur eben im umgekehrten Sinne. Immerhin verfügt Bergen über den drittstärksten Angriff der Liga. Verbesserungsbedarf sieht Bült allerdings in der Defensive. „Da haben wir noch Arbeit für uns. Wir kriegen zu viele Gegentore.

SV Garßen-Celle II –VfL Wolfsburg(Sonntag, 16 Uhr)

Die Garßener Bundesliga-Reserve musste kürzlich eine Hiobsbotschaft hinnehmen. Denn Torhüterin Mami Tanaka hatte sich im Training einen Kreuzbandriss zugezogen und wird für den Rest der Saison ausfallen. Die erfahrene Torfrau war in den ersten Saisonspielen der große Rückhalt des SVG-Teams. „Das ist natürlich gar nicht gut. Das ist sogar ziemlich blöd“, meint Trainerin Renee Verschuren. „Wie wir das Problem lösen, weiß ich noch nicht.“ Am Sonntag wird auf jeden Fall mit Carola Michels den Part zwischen den Torpfosten einnehmen.

Ohnehin verläuft die Saison für die Garßenerinnen aus Verschurens Sicht „ziemlich merkwürdig“. Damit meinte die SVG-Trainerin die Tatsache, dass ihr Team seit dem Saisonstart gerade einmal fünf Begegnungen absolviert hat. „Man erarbeitet sich im Training die Dinge, die man im Spiel einsetzt und weiterentwickelt. Danach gibt es dann gleich wieder eine Pause“, so Verschuren. „Da kommt man doch in keinen Rhythmus.“

Und so sieht sie ihr Team am Sonntag im Spiel gegen den Ligadritten aus Wolfsburg in der Außenseiterposition. Allerdings sieht sie den Druck eher bei den Gästen. „Die müssen – wir können“, sagt sie. „Das heißt aber nicht, dass wir nicht alles dafür tun werden, damit die Punkte bei uns in Celle bleiben.