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Lokalsport TuS Celle 92 erteilt erneut Höchststrafe
Sport Sport regional Lokalsport TuS Celle 92 erteilt erneut Höchststrafe
18:17 30.10.2017
Von Oliver Schreiber
Echte Nummer eins: Celles Philipp Floritz ist weiterhinSieggarant und in dieser Saison noch ungeschlagen. Quelle: Michael Schäfer
Celle Stadt

„So deutlich hätte ich das Resultat nicht erwartet. Brackwede hat neben der mit Abstand besten Kantine der Liga auch eine starke Truppe“, meinte TuS-Teammanager Dieter Lorenz nach dem fünften Sieg im fünften Spiel mit einem kleinen Gruß Richtung Küche der Bielefelder.

Bereits in den Doppeln gaben sich die Herzogstädter keine Blöße, wenngleich beide Partien durchaus ein anderes Ende hätten nehmen können. Tobias Hippler und Nils Hohmeier gaben gegen Yang Lei/Maximilian Dierks zwischenzeitlich eine 2:0-Führung aus der Hand, schafften es dann aber, sich auf den Punkt zu fokussieren und gewannen im Entscheidungssatz mit 11:4. Im zweiten Doppel schafften es Cedric Meissner und Philipp Floritz wieder einmal, die digitale Zähltafel auf 2:0 für Celle zu stellen. Sie siegten nach den beiden ersten hart umkämpften Sätzen letztlich doch deutlich gegen Balazs Hutter/Dwain Schwarzer.

Floritz als bisher noch ungeschlagene Nummer eins der Celler fertigte den Brackweder Abwehrspieler Hutter in der ersten Einzelrunde derart schnell ab, dass auch er sich noch einen Großteil des hochklassigen Duells zwischen Hippler und Lei anschauen konnte. Hippler behielt in vier Sätzen die Oberhand. „Ich habe eine sehr gute Partie gemacht“, freute sich Hippler. Sein Kumpel Meissner wusste um die Wichtigkeit der 4:0-Pausenführung: „Das ist die halbe Miete, jetzt müssen wir den Sack zu machen.“

Gesagt, getan: Hohmeier behielt gegen Maximilian Dierks, den er aus zahlreichen gemeinsamen Trainingseinheiten bestens kennt, in drei Sätzen die Oberhand. „Das 3:0 sieht definitiv deutlicher aus, als es war. Alle Sätze waren sehr knapp“,befand Hohmeier. Auch Meissner zeigte gegen Schwarzer eine starke Leistung. Sein 3:1-Erfolg über den in Süddeutschland studierenden Kontrahenten zeigt, wie gut er sich von seiner langen Verletzung erholt hat. Sehr zum Leidwesen der Ostwestfalen, die damit die Höchststrafe bekamen.