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Lokalsport TuS Celle 92 kämpft sich mühsam zum Remis
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17:42 08.02.2010
Von Uwe Meier
Weiterhin ohne Niederlage und in top Form: Falko Turner Quelle: nicht zugewiesen
Celle Stadt

Die Tabellenführung geriet nicht in Gefahr. Doch nach zuvor 14 Siegen in Folge hatte die bis dahin blütenreine Weste des Tischtennis-Regionalligisten TuS Celle 92 einen Celler kleinen Fleck erhalten. Das mühsam erkämpfte 8:8 beim TSV Schwarzenbek bedeutet zwar den ersten Punktverlust der Saison, doch das nahmen die Celler mit einem lachenden und einem weinenden Auge zur Kenntnis. Denn durch die gleichzeitige Niederlage des Hamburger SV gegen MTV Hattorf ist der Vorsprung des Spitzenreiters dennoch auf nunmehr acht Punkte angestiegen.

TuS-Coach Diefenbach sah trotz des ersten Minuspunkte auch positive Aspekte: „Es war wichtig, dass das Team wenigstens ein 8:8 erspielt hat. Wir lagen über lange Phasen der Begegnung zurück. Ohne die Moral der Spieler wäre ein Punktgewinn nicht möglich gewesen“, so Diefenbach, der allerdings auch eine Mahnung hinzufügte. „Dennoch muss gegen den Hamburger SV eine Leistungssteigerung her, wenn man einen Sieg einfahren will.“

Die Celler lagen nach den Doppeln etwas ungewohnt 1:2 zurück. Im oberen Paarkreuz hatte Lars Petersen in seinem Einzel gegen Nicolai Popal beim 0:3 keine Chance. Alexander Huuk bestritt eine mitreißende Partie gegen Christopher Doran, die voll spektakulärer Ballwechsel war. Der Celler setzte sich, wie so oft, im Entscheidungssatz durch.

Als anschließend Richard Hoffmann und Falko Turnier die Celler in Führung brachten, nahm die Partie an Spannung auf. Nachdem es im unteren Paarkreuz keine Punkte für die TuS gab, hielt Petersen mit seinem Sieg gegen Popal, bei dem er vier Matchbälle erfolgreich abwehrte im Rennen. Im mittleren Paarkreuz gab es ebenfalls eine Punkteteilung. Turner unterstrich gegen Stephan Köpp seine gute Form und bezwang ihn mit 3:0.

Pascal Tröger profitierte von einem ungewöhnlichen Materialwechsel. Gegen Boeglin tauschte er das Holz und den Vorhandbelag, was mit einem 3:1 Sieg belohnt wurde. Kamischke vergab gegen Milan Skrobanek eine Siegchance. Nach einer 4:0 Führung im Entscheidungssatz gelang dem Celler nichts mehr und Skrobanek machte elf Punkte in Folge.

So war die Aufgabe im Abschlussdoppel klar. Ein Sieg musste her, um zumindest das Unetnschieden zu retten. Turner und Hoffmann zeigte, dass es die stärkste Kombination im Team bildet und sicherte gegen Popal / Doran das 8:8.

Am 20. Februar spielt Celle gegen den HSV. Hier kann man mit einem Sieg eine weitere Vorentscheidung im Kampf um die Meisterschaft erspielen.

Regionalliga Herren Nord

SV Friedrichsort – TT-Fr. Hamburg 4:9

TSV Schwarzenbek – TuS Celle 8:8

TSV Bargteheide – SV Emden-Bors. 9:6

MTV Hattorf – Hamburger SV 9:3

Friedrichsort – SV Emden-Borssum 7:9

SV BW Langförden – TT-Fr. Hamburg 9:6

1. TuS Celle 15 134: 72 29: 1

2. SV Bolzum 15 121: 90 20:10

3. Reinickend. Füchse 14 111: 87 18:10

4. Hamburger SV 13 102: 87 17: 9

5. TT-Freunde Hamburg 14 110: 97 16:12

6. TSV Schwarzenbek 12 90: 92 14:10

7. SV BW Langförden 15 96:108 14:16

8. TSV Bargteheide 14 95:105 13:15

9. MTV Jever 16 106:121 12:20

10. MTV Hattorf 15 106:116 9:21

11. SV BW Emden-B. 16 95:134 9:23

12. SV Friedrichsort 15 75:132 3:27