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Lokalsport TuS Celle 92 mit Respekt vor die Tore Hamburgs
Sport Sport regional Lokalsport TuS Celle 92 mit Respekt vor die Tore Hamburgs
07:06 17.11.2017
Von Uwe Meier
Auf die Celler Doppel, hier Tobias Hippler (links) und Nils Hohmeier, wird gegenden SV Siek ein hartes Stück Arbeit zukommen. Quelle: Michael Schäfer (Archiv)
Celle

Celle. Da macht Celles Trainer Frank Schönemeier keine Ausnahme. Er schätzt die Mannschaft aus Siek trotz des eher mäßigen Saisonstarts mit nur einem Sieg aus fünf Spielen als recht stark ein: „Ich hatte Siek durch die Verstärkung weiter oben gesehen und glaube, dass sich die bisherigen Ergebnisse noch deutlich verbessern werden“, so der Coach.

Die Sieker belegten in der vergangenen Saison den vierten Tabellenplatz. Auch in dieser Spielzeit hatte man es sich zum Ziel gesetzt, zu den Mannschaften in der oberen Tabellenhälfte zu gehören. Mit dem Serben Valentin Nad Nemedi hat sich das Team immerhin gut verstärkt. Nad Nemedi, der zuletzt noch beim Meister in Hamm im unteren Paarkreuz spielte, gewann dort seine vier Spiele gegen den TuS Celle 92. Er hatte damit einen entscheidenden Anteil am Aufstieg des TTC GW Bad Hamm.

Auch das Spitzendoppel Doyuh Kim und Yansheng wird es den Celler Paarungen sehr schwer machen. Der gebürtige Chinese und Spielertrainer Yansheng Wang ist schon seit einem Jahrzehnt der Garant für die Erfolge beim SV Siek. Er war stets die Zuverlässigkeit in Person und im vergangenen Jahr hinter dem Celler Spitzenspieler Philipp Floritz der erfolgreichste Akteur der Liga Nord. Celles Nummer zwei, Tobias Hippler, brennt gegen Wang auf Revanche: „In Siek habe ich zuletzt gegen Wang in drei Sätzen verloren. Obwohl es für mich nicht leicht ist, gegen ihn zu spielen, hoffe ich, als Sieger vom Tisch zu gehen“, so Hippler. „Falls es mir gelingt, ähnlich gut wie in Magdeburg bei den internationalen Deutschen Meisterschaften zu spielen, rechne ich mit einer guten Chance. Das Spiel wird aber auf alle Fälle spannend.“

Philipp Floritz möchte es besser machen als seine Mannschaftskameraden in der vergangenen Saison. Er will gegen Valentin Nad Nemedt gewinnen. Aber auch er weiß: Ein Selbstläufer wird das nicht. „Valentin trainiert ebenso wie ich in der Bremer Trainingsgruppe“, sagt Floritz. „Er verbessert sich ständig. Es wird für mich kein leichtes Spiel.“

Auch im unteren Paarkreuz haben die beiden Celler Hohmeier und Meissner mit dem koreanischen Abwehrkünstler Doyub Kim, der jedem Gegner gefährlich werden kann, sowie Daniel Cords spielstarke Gegner, die besonders gegen Celle punkten wollen.

Ihre besonderen Ambitionen gegen Celle haben die Sieker schon einmal auf ihrer Homepage präsentiert: „Unsere Mannschaft wird versuchen, den einen oder anderen Nadelstich zu setzen und die Partie so lange wie möglich offen zu gestalten.“ Solange es jedoch nur bei Nadelstichen bleibt, wird die Celler Mannschaft zufrieden wieder die Heimreise antreten.

An die Tabellenspitze werden die Celler auch mit dem sechsten Sieg nicht zurückkehren können. Diese wird TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell II auch nach dem kommenden Wochenende innehaben. Einen Wechsel an der Spitze will die TuS-Riege jedoch im Dezember intensiv angehen.