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Lokalsport TuS Celle 92 überollt Schlusslicht SV Brackwede im Eiltempo
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23:50 12.02.2018
Von Oliver Schreiber
Tobias Hippler hatte in seinem Match gegen Balazs Hutter keine Probleme und gewann glatt in drei Sätzen. Quelle: David Borghoff
Celle Stadt

„Das ist natürlich schade. Wir hätten uns schon spannendere Spiele für unsere Fans gewünscht und uns gerade auf die Duelle mit Lei gefreut. Aber immerhin hat keiner sein Eintrittsgeld zurückgefordert“, meinte TuS-Teammanager Dieter Lorenz schmunzelnd. So war der Drops im Eiltempo gelutscht. Nach nur rund 90 Minuten stand der 14. Sieg im 14. Spiel fest, die Celler Youngster fegten Brackwede von der Platte. Die Jubelexzesse wie nach dem knappen 6:4 gegen SV Union Velbert blieben aus, die zwei Punkte nahmen die Blau-Gelben gerne mit. TuS gab in den sechs Matches nur drei Sätze ab, davon zwei in den Doppeln. In den Einzeln ließen Philipp Floritz, Tobias Hippler, Nils Hohmeier und Cedric Meissner nichts anbrennen und dominierten ihre Kontrahenten nach Belieben. Meissner leistete sich einen kleinen Schönheitsfehler, als er den ersten Satz gegen Ersatzspieler Chris Klinksiek mit 11:13 abgab. Danach gestattete er ihm aber nur noch ganze vier Punkte in drei Sätzen.

Demnach richtete sich der Blick des Aufstiegsaspiranten schnell auf die kommenden Aufgaben. Die Celler haben zwei Monate Pause, ehe dann am 17. März das nächste Heimspiel gegen TTC Ruhrstadt Herne auf den Programm steht, tags darauf kommt es dann zum Showdown beim ärgsten Verfolger TTC Fulda II. „Auch wenn wir auf dem Papier einen komfortablen Vorsprung haben, sind wir noch lange nicht durch. Fulda hat bis auf uns alle Top-Mannschaften besiegt. Und wir haben noch harte Brocken vor uns“, mahnt Mannschaftskapitän Hohmeier.

An diesem Doppelspieltag kann TuS den Aufstieg praktisch perfekt machen. „Wenn wir diese beiden Spiele gewinnen, ist uns der Aufstieg nicht mehr zu nehmen“, glaubt Lorenz, der aber gleichzeitig warnt: „Sowohl Herne als auch Fulda sind mit uns auf Augenhöhe, wenn sie in Bestbesetzung antreten. Wir wären auch mit einem Sieg aus beiden Spielen zufrieden.“ Auf jeden Fall kommen hier die Zuschauer wieder auf ihre Kosten. Spannende und hochklassige Matches sind hier garantiert. Anders als gegen Brackwede.

TuS Celle 92 – SV Brackwede 6:0. Nils Hohmeier/Tobias Hippler – Chris Klinksiek/Torben Pierskalla 11:5, 11:8, 9:11, 11:4; Cedric Meissner/Philipp Floritz – Balazs Hutter/Maximilian Dierks 11:6, 6:11, 11:8, 11:5; Floritz – Dierks 11:7, 11:5, 11:6; Hippler – Hutter 11:4, 11:7, 11:5; Hohmeier – Pierskalla 11:3, 11:5, 11:3; Meissner – Klinksiek 11:13, 11:1, 11:1, 11:2.

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