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Lokalsport TuS Celle 92 will Schwung aufnehmen für die Zielgerade
Sport Sport regional Lokalsport TuS Celle 92 will Schwung aufnehmen für die Zielgerade
14:24 26.02.2015
Von Oliver Schreiber
Auf Nils Hohmeier wartet eine schwierige Aufgabe. Er trifft im Einzel auf - Ole Markscheffel, der über die härteste Vorhand in der Regionalliga verfügt. Quelle: Benjamin Westhoff
Celle Stadt

Der Blick auf die Tabelle sorgt bei Tischtennis-Regionalligist TuS Celle 92 für entspannte Gesichter. Als Vierter (15:11 Punkte) haben die Blau-Gelben weder mit dem Aufstiegs- noch mit dem Abstiegskampf etwas zu tun. Dementsprechend befreit kann das Team um Kapitän Björn Ungruhe in den noch ausstehenden fünf Partien aufspielen.

Am Samstag erwarten die 92er nach vier Wochen Spielpause um 15 Uhr Schlusslicht TSV Bargteheide in der Sporthalle der Altstädter Schule. „Natürlich erwarte ich von meiner Mannschaft, dass sie gegen den Tabellenletzten gewinnt“, macht Trainer Frank Schönemeier unmissverständlich klar, schickt aber gleich eine Warnung hinterher: „Wir sind Favorit, aber Bargteheide hat mit Ole Markscheffel den besten Spieler beider Mannschaften in seinen Reihen und durch die Aufstellung von Christian Velling im mittleren Paarkreuz haben sie an Gefährlichkeit gewonnen“, so Schönemeier weiter.

Das Hinspiel gewannen die Celler deutlich mit 9:4. In der Rückrunde stehen bisher drei Siege in vier Spielen zu Buche, nur gegen Spitzenreiter TTS Borsum kassierte TuS eine Niederlage. Für die Schönemeier-Schützlinge ist es das vorletzte Heimspiel, danach kommt mit dem TSV Schwarzenbek ebenfalls ein Kellerkind nach Celle, bevor es zum SC Poppenbüttel – ebenfalls vom Abstieg bedroht – geht. In den letzten beiden Partien bei den Aufstiegsaspiranten SV Bolzum und TTC Düppel hängen dann die Trauben sehr hoch.

Daher wollen die Celler mit einem Sieg gegen Bargteheide Schwung aufnehmen für die Zielgerade. „Beide Mannschaften kennen sich gut. In der Vergangenheit gab es viele knappe Spiele. Wir wissen, dass die beiden Punkte nur durch eine geschlossene Mannschaftsleistung in Celle bleiben werden“, meint TuS-Teammanager Dieter Lorenz.

Schwierig wird es vor allem für die beiden Youngster Nils Hohmeier und Yannick Dohrmann werden, die es im oberen Paarkreuz mit Markscheffel und damit mit der härtesten Vorhand der Regionalliga zu tun bekommen. Ein 2:2 wäre hier wohl das Optimum. „Daher wird es für uns enorm wichtig sein, mit einer Führung aus den Anfangsdoppeln in die Einzel zu gehen“, erklärt Ungruhe, der es im mittleren Paarkreuz auf Grund seines Trainingsrückstandes ebenfalls schwer haben dürfte. Auch Tobias Hippler wird sich strecken müssen, um zu punkten. Es ist nicht zu erwarten, dass beide Celler hier positiv abschneiden.

Daher bauen die Celler aufs untere Paarkreuz mit Tim Fricke und Niklas Matthias, die hier klare Vorteile gegenüber den Bargteheidern haben sollten. „Wir hoffen darauf, durch unsere Ausgeglichenheit und deutliche Leistungsverbesserung in der Rückrunde auch dieses schwere Spiel knapp zu gewinnen. Selbst bei einem Remis wären wir sehr enttäuscht“, sagt Fricke.