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Lokalsport TuS Celle 92 will mit weißer Weste Weihnachten feiern
Sport Sport regional Lokalsport TuS Celle 92 will mit weißer Weste Weihnachten feiern
14:39 15.12.2017
Von Oliver Schreiber
Celles Spitzenspieler Philipp Floritz hat mit seinem Lampertheimer Gegner Andrei Putuntica noch eineRechnung offen. Im Vorjahr kassierte er vor heimischer Kulisse eine Niederlage gegen den Moldawier. Quelle: Michael Schäfer
Celle Stadt

Der rechnet sich allerdings selbst wenig beim Spitzenreiter aus. Auf der eigenen Homepage der Hessen heißt es: „Beim verlustpunktfreien Tabellenführer Celle wird es wohl nichts zu erben geben.“ Zuversicht sieht anders aus.

Diese Aussage kann aber durchaus auch als Understatement gewertet werden, da Lampertheim sowohl gegen den Zweiten Fulda als auch den Dritten Velbert dicht vor einem Punktgewinn stand. Das obere Paarkreuz der Gäste hat sogar eine bessere Bilanz als das von Fulda. Besonders der litauische Spitzenspieler Alfredas Udra stellt im ersten Einzel für Tobias Hippler eine große Herausforderung dar. Udra hat in der vergangenen Saison noch erfolgreich für Frickenhausen in der 2. Bundesliga gespielt und durch seinen Sieg über Cedric Meissner in den Relegationsspielen den Celler Aufstieg verhindert.

Die Nummer zwei, der athletische Andrei Putuntica, kann an einem guten Tag durch seine harten Vorhandschüsse jeden Gegner in dieser Klasse besiegen. Trotz seiner starken Formschwankungen hat der Moldawier in dieser Saison aber trotzdem mehr Spiele als Hippler gewonnen und denkt noch gerne an seinen Sieg im Vorjahr in Celle gegen TuS-Topakteur Philipp Floritz zurück. Der ist dementsprechend heiß. „Meine Revanche gegen ihn habe ich schon in Lampertheim genommen. Aber in diesem letzten Spiel der Hinserie werde ich alles versuchen, es bei einer Niederlage in der Hinrunde zu belassen“, erklärt Floritz.

Auch das Lampertheimer Spitzendoppel mit Udra und dem Rumänen Andras Turoczy hat erst ein Spiel verloren. Nichtsdestotrotz wollen die Celler mit einem 3:1-Vorsprung in die Pause gehen. Danach bekommen es Meissner und Nils Hohmeier mit dem zweiten Teil der Multikulti-Truppe zu tun. Für Meissner wird es schwer, gegen Turoczy zu bestehen. Aber gegen den 16-jährigen Mexikaner Mauricio Cayetano Fernandez sollten sowohl Meissner als auch Hohmeier Punkte einfahren. Und damit die weiße Weste der Celler wahren.