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Lokalsport TuS Celle FC belohnt sich für starkes Spiel
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20:10 29.04.2018
Maik Miller (links), hier im Zweikampf mit dem Bendstorfer Lars Bergmann, bereitete das 3:1 vor. Quelle: Oliver Knoblich
Celle Stadt

Das tat der Erleichterung und der guten Laune bei den Blau-Gelben aber keinen Abbruch. „Wir haben spielerisch überzeugt und das gemacht, was wir uns vorgenommen haben“, freute sich Spielertrainer Nils Speckmann. Sein Team war bereits in der 4. Minute in Führung gegangen. Steven Neumann nahm einen Steilpass an, überwand die gegnerische Innenverteidigung und vollstreckte zum frühen 1:0.

Dann war es Torjäger Andreas Gerdes-Wurpts der mit einem „Murmeltor im dritten Versuch“ das Spielgerät zum 2:0 (18.) über die gegnerische Torlinie bugsierte. Die große Gelegenheit zum 3:0 ließ er aus und von Bendestorf war eigentlich nicht viel zu sehen. Umso überraschender kam der 1:2-Anschlusstreffer (23.) – ein echter Sonntagsschuss von Gästestürmer Paul Döhring, der von der TuS-Abwehr nicht attackiert wurde.

Die Partie ließ nun nach, doch der TuS FC kam mit neuem Schwung aus der Kabine und sorgte schnell für die Entscheidung. Maik Millers Querpass verwertete Gerdes-Wurpts zum 3:1 (51.). Nur drei Minuten später stellte der Ausnahmetorjäger nach einem Alleingang mit dem 4:1 (54.) den Enstand her. Danach war das Feuer aus dem Spiel. Dennoch hätte der TuS FC noch einiges für sein Torverhältnis tun können, beste Chancen wurden aber reihenweise ausgelassen. Doch Speckmann ärgerte sich darüber nicht wirklich.

„Wir haben den Ball schön laufen lassen und gut über die Flügel gespielt. Auch das Zweikampfverhalten hat mir gefallen. Heute haben wir uns dafür mit einem Sieg belohnt“, freute sich der 30-Jährige. Weiter geht es morgen im Heimspiel gegen den TSV Elstorf, wo der TuS FC weiter zum Punkten verdammt ist. „So muss es jetzt weitergehen. Wir haben es selbst in der Hand da unten rauszukommen. Wir müssen uns vor keinem Gegner verstecken und werden auch gegen Elstorf mutig nach vorne spielen“, kündigt Speckmann an.

Von Jochen Strehlau

Abstiegskampf ohne Druck – geht das überhaupt? Beim TuS Eschede scheinbar schon. Die vor allem in der ersten Halbzeit wie befreit aufspielenden Gastgeber schlugen im Derby den SC Wietzenbruch verdient mit 3:1 (3:0) und wahrten ihre kleine Chance auf den Klassenerhalt. „Seit wir uns im Kopf von dem unbedingten Erhalt der Bezirksliga freigemacht haben, läuft es bei uns deutlich besser“, hob Trainer Sven Ewert hervor.

29.04.2018

Wehmut beim letzten Heimspiel als Trainer? „Ach, durch den engen Spielverlauf hatte ich gar keine Zeit, mir darüber viele Gedanken zu machen“, sagt Dominic Blancbois lachend. Und zur Freude hatte er allen Grund. Denn seine Handball-Oberliga-Frauen vom TuS Bergen haben als feststehender Absteiger vor heimsicher Kulisse noch einmal gezeigt, was sie drauf haben. Gegen den VfL Wolfsburg gab es mit 21:20 (11:7) einen denkbar knappen, aber unter dem Strich verdienten Sieg. „Einer vor reicht halt auch“, meinte der Trainer.

Jürgen Poestges 29.04.2018

Nachdem Niklas Haase eine hohe Hereingabe mit dem Fuß sehenswert zum 5:0 ins Tor geschossen hatte, schlug ihm VfL-Trainer Ulrich Busse vor, nächstes Mal doch besser den Kopf zum Abschluss zu nutzen. Der Stürmer nahm die Herausforderung an – und traf nur zwei Minuten später mit dem Kopf zum 6:0-Endstand. Der VfL Westercelle gab sich in der A-Junioren-Niedersachsenliga gegen den im Abstiegskampf steckenden VfL Güldenstern Stade keine Blöße und kehrte mit drei wichtigen Punkten aus der Hansestadt zurück – im Hinspiel hatte die Westerceller U19 noch mit 0:1 verloren.

29.04.2018