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Lokalsport TuS Celle FC bleibt nach 2:4 gegen Maschen in Gefahrenzone
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19:12 15.04.2018
Andreas Gerdes-Wurpts trifft per Kopf in die Maschener Maschen. Aber der Anschlusstreffer - des Celler Torjägers zum 1:4 fiel erst, als die Partie schon gelaufen war. Quelle: Oliver Knoblich
Celle Stadt

Die genau 153 zahlenden Zuschauer im Günther-Volker-Stadion hatten gerade Platz genommen, da klingelte es auch schon das erste mal im Kasten der Celler. Maschens hochgewachsener Torjäger Marius Landowski köpfte einen Eckball schulmäßig zum 0:1 (4.) ins Tor. Der frühe Treffer beflügelte die Gäste, die weiter schwungvoll nach vorne spielten und die TuS-Defensive mit langen Bällen in die Spitze vor große Probleme stellten. Die Gastgeber hatten zunächst noch Glück, dass der Ball einmal von der Unterkante der Latte zurück ins Feld sprang und Dean Feldmann wenig später einen schweren Speckmann-Patzer in letzter Sekunde bereinigen konnte. Doch gegen den unhaltbar abgefälschten Freistoß durch Patrick Guder zum 0:2 (27.) war dann kein Kraut gewachsen. Der überhaupt nicht ins Spiel findende TuS FC agierte weiterhin harmlos und konfus. Die Folge: Das 0:3 in der 35. Minute. TuS-Torwart Daniel Herzog, dem vielleicht etwas die Sicht verdeckt war, hatte bei dem nächsten hart getretenen Freistoß durch Torben Voelz erneut das Nachsehen.

Die zweite Halbzeit begann dann so schlecht wie die erste aufgehört hatte. Dean Feldmann verlor als letzter Mann den Ball, was die Gäste zum schnellen 0:4 (46.) nutzten. Die Niederlage war damit besiegelt, aber immerhin konnten die insgesamt kraftlos wirkenden Blau-Gelben noch ein wenig Ergebniskosmetik betreiben. Andreas Gerdes-Wurpts, der zuvor völlig freistehend eine Großchance vergeben hatte, verkürzte nach Flanke von Steven Neumann per Kopf zum 1:4 (56.). Von einem echten Aufbäumen gegen die gut aufgelegten Maschener, die längst einen Gang zurückgeschaltet hatten, konnte allerdings nicht die Rede sein. Das jetzt ausgeglichene Spiel plätscherte eher so dahin, bis Gerdes-Wurpts mit einem schönen Kopfball seinen zweiten Treffer zum 2:4 (78.) beisteuerte. Dann hätte es Steven Neumann in der 87. Minute noch einmal richtig spannend machen können, doch er brachte das Kunststück fertig, den Ball aus fünf Metern frei und unbedrängt am Gehäuse vorbeizuschießen. „Heute hat sich erschreckend deutlich gezeigt, dass unser Kader einfach viel zu klein ist. Die kurzfristigen verletzungsbedingten Ausfälle von Indy Ebel, Benjamin Grund und Sergej Kraus haben unsere Planungen total durcheinander gewürfelt“, so der enttäuschte Nils Speckmann.

Von Jochen Strehlau

Im strömenden Regen auf dem Heeslinger Sportplatz brauchte Olivier Fabiszewski sich den Ball nur kurz auf den rechten Fuß legen, bevor er ihn in die linke Ecke des Westerceller Tores setzte. Praktisch mit dem Schlusspfiff kassierte die U19 des VfL Westercelle das 3:1 gegen den JFV Ahlerstedt/Ottendorf/Heeslingen. In der Schlussphase der Niedersachsenliga-Partie zog der VfL den Kürzeren, nachdem man sich zuvor in die Partie hereingekämpft hatte. „Es war ein Spiel auf Augenhöhe, Heeslingen hat das bessere Ende erwischt“, erklärte VfL-Trainer Ulrich Busse.

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