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Lokalsport TuS Celle FC vor Partie in Lüneburg mit großen Personalsorgen
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18:14 16.05.2014
Von Heiko Hartung
Celle Stadt

Wirtz, der die Mannschaft nach dem letzten Saisonspiel am 25. Mai von Coach Lazar Djurdjevic übernehmen wird, bringt zwei Spieler seines derzeitigen Klubs OSV Hannover mit. Neben dem 22-jährigen Defensivspieler Oguzhan Cay folgt auch der 25-jährige Spielmacher Michael Kiefer seinem Coach vom Landesligisten aus Hannover-Bothfeld in die Herzogstadt. „Wirtz hält viel von den Neuzugängen“, Jörg Klindworth, der nach der Saison auf den Posten des Sportlichen Leiters zurückkehren wird. Laut Klindworth stehen weitere Spieler kurz vorm Vertragsabschluss. So ist man noch mit einem zweiten Torwart, einem Defensivspieler und mehreren Offensivkräften in Gesprächen, welche „bisher auch sehr vielversprechend verlaufen“.

Aus dem jetzigen Kader will der Absteiger bis zum Wochenende die Zukunft von „Mittelfeldmotor“ Björn Lambach sowie Offensivspieler Engin Kiy geklärt wissen. „Wir brauchen auf diesen Positionen Planungssicherheit. Die beiden müssen sich jetzt äußern, ob sie in Celle bleiben wollen“, so Klindworth. Bereits verlängert haben bis dato Sven Pohlmann, Yalcin Ozan, Kai Broschinski, Mathias Winkler, Nils Rogge und Torwart Tjark Klindworth. Seinen Weggang verkündet hat Tino Schröder. Den Abwehr- und Mittelfeldspieler zieht es beruflich nach Hildesheim.

Das Spiel gegen Lüneburg morgen findet auf einem Ausweichplatz im Vorort Bardowick statt. Weil es für den LSK im Aufstiegskampf mit Braunschweig noch um alles oder nichts geht, dürfte die Auswärtspartie für den Tabellenletzten aus Celle kein Spaziergang werden.

Die meisten TuS-Akteure sind offensichtlich froh, wenn die frustrierende Spielzeit endlich zu Ende ist. „In dieser Woche hatte ich vier Leute aus der ersten Mannschaft im Training, hinzu kamen zwei, drei Spieler aus der A-Jugend und der zweiten Herren“, berichtet Djurdjevic. Der scheidende Trainer unterstreicht: „Ich ziehe die Sache hier in Celle voll durch. Nach dem letzten Spiel wird es eine sachliche Übergabe geben. Alles läuft fair, wir bekommen eine saubere Trennung hin.“ Auf die Frage nach seinen Zielen für das Spiel in Lüneburg reagiert Djurcjevic mit einem Lachen. „Mein Ziel ist es, überhaupt eine Mannschaft auf den Platz zu kriegen.“