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Lokalsport TuS-Judoka sind kampfbereit
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12:04 15.06.2012
Kampfszene der Judoka Quelle: nicht zugewiesen
Hermannsburg

Sie sind die kampfstärksten Damen im Landkreis Celle: Die Judoka des TuS Hermannsburg haben für ihren ersten Heimkampftag in der Örtzetalhalle heute ab 15 Uhr das Ziel, sich ihren ersten Sieg in der Damen-Judo-Bundesliga zu erkämpfen. Der Aufsteiger aus Celle hat allerdings einige personelle Probleme. So fallen laut Trainer Dieter Wermuth mit Janny Dammer-van der Meer, Lena Busemann und Miriam Garmatter drei seiner „besten Kämpferinnen“ aus – und das ausgerechnet gegen Tabellenführer JC 66 Bottrop.

„Ich bin Realist“, sagt Wermuth, „gegen Bottrop wird es sehr schwierig für uns.“ Aufgrund der angespannten Personalsituation muss der Trainer seine Kämpferinnen in Gewichtsklassen antreten lassen, für die sie eigentlich zu leicht sind. „Ich muss eine 63-Kilogramm-Kämpferin auf 70 Kilogramm stellen. Unsere Chancen werden dadurch nicht besser“, so der Trainer.

Dabei besiegten die Hermannsburger Judoka schon mehrfach die Bottroper Kämpferinnen – damals allerdings noch in der zweiten Liga. „Aber die alte Mannschaft ist mit der neuen nicht zu vergleichen. Seitdem sie in der ersten Liga kämpfen, haben sie sich sehr verstärkt. Das ist ein ganz anderes Kaliber.“ Die Statistik gibt Wermuth Recht: In bisher zwei Kampftagen gewann der JC neun von elf Kämpfen und hat damit die optimale Punkteausbeute von vier Zählern erreicht.

Auf Hermannsburger Seite gewann bei der 1:6-Niederlage gegen den dreifachen Deutschen Meister PSG Dynamo Brandenburg Anika Wohlers in der 48-Kilogramm-Klasse den einzigen Kampf für ihr Team. Ihr Coach lobt sie und geht motiviert in den Kampftag: „Sie hat gut gekämpft gegen Brandenburg. Ich bin mir sicher, dass sie wie alle anderen Kämpferinnen am Sonnabend ihr Bestes geben wird.“

Von Andre Batistic