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Lokalsport Übliche Verdächtige wieder vorn
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16:49 21.03.2012
Celle Stadt

Das Wildwasserrennsportteam der Kanu-Gesellschaft Celle hat beim 43. Abfahrtsrennen auf der Fulda einen erfolgreichen Saisonstart hingelegt. Zum wichtigsten Frühjahrsrennen, bei dem es auch gleich um Punkte für die Ranglisten des Deutschen Kanu-Verbandes ging, konnten vor allem die „üblichen Verdächtigen“ mit guten Ergebnissen aufwarten. Sowohl Markus Terres als auch Alke Overbeck fuhren jeweils zwei Siege ein, ein weiterer steuerte Altmeister Olaf v. Hartz bei.

Terres war mit gedämpften Erwartungen nach Fulda gereist. In der Vorbereitung auf das Auftaktrennen hatte er krankheitsbedingt eine Auszeit nehmen müssen. Umso erstaunter war er, dass er im Sprint gleich seinen ersten Saisonsieg bei den Junioren KI einfuhr. Nicht ganz so gut lief es in Classic, immerhin erpaddelte sich der Junioren-Weltmeister des Jahres 2011 den fünften Platz. Besser ging es mit dem Team der Renngemeinschaft Niedersachsen, das mit Terres einen hart umkämpften Sieg errang.

Bei den Damen KI überzeugte Alke Overbeck im Sprint. Schon im ersten Lauf fuhr sie die beste Zeit, der zweite Versuch war nicht ganz so schnell, dennoch war der Weltmeisterin aus 2011 der Sieg nicht zu nehmen. Auch im Classic war Overbeck schnell unterwegs, musste aber am Ende dem für Sie ungünstigem niedrigen Wasserstand Tribut zollen. So wurde sie auf der langen Strecke als zweitschnellste Deutsche immerhin Dritte im Gesamtfeld. Zusammen mit Ihren Team-Kolleginnen aus der Nationalmannschaft errang sie dazu noch den Sieg bei den Damen KI Teams.

Zurück ins Team hat sich Wiebke Overbeck gemeldet. Sie wird die KGC-Damen-Vereinsmannschaft verstärken und holte auf der Fulda Platz 12 im Sprint und Rang 13 im Classic.

Altmeister Olaf v. Hartz war bei den Sprintrennen nicht dabei. Beim Classic ließ er sich von fehlenden Trainingsfahrten nicht beeindrucken. Standesgemäß feierte von Hartz seinen Einstand bei den Masters C mit einem souveränen Sieg.

Ebenfalls in einer neuen Altersklasse ist Jan Ole v. Hartz unterwegs. Er muss in der Jugend auf deutlich längeren Strecken sein Können beweisen. Im Sprint hatte er mächtig zu kämpfen, konnte sich aber immerhin auf Rang 15 retten. Im Classic zahlte sich das umfangreiche Wintertraining aus. Mit Rang 10. gelang ihm hier ein erster Achtungserfolg.

Von Olaf von Hartz