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Lokalsport Umbrüche – Jubiläen – Zuversicht
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17:33 06.09.2013
Hier zwar gegeneinander, eint die HSG Adelheidsdorf/Wathlingen (blaue Trikots) und den VfL Westercelle ein Ziel: - Nach einem personellen Umbrüchen steht - vorrangig der Klassenerhalt auf dem Wunschzettel.. Quelle: Gert Neumann
Celle Stadt

Die Handball-Landesliga Männer geht an den Start. Als einziger Klub daheim tritt die HSG Adelheidsdorf/Wathlingen an. Gegen die SG Südkreis Clenze sollen am Sonnabend am besten gleich zwei Punkte her. Das wünscht sich auch der MTV Müden beim TuS Jahn Hollenstedt. Ungleich schwerer hat es der VfL Westercelle. Das neu aufgebaute Team um das Spielertrainergespann Tiede/Dümeland muss ausgerechnet zum Aufstiegsaspiranten SG Handball Rosengarten-Buchholz.

HSG Adelheidsdorf/Wathl. –SG Südkreis Clenze(Heute, 19.30 Uhr)

„Ein spannendes Aufeinandertreffen“, erwartet HSG-Betreuer Guido Zobiack. Kein Wunder, denn in der vergangenen Saison gab es mächtig Trara um ein ausgefallenes Spiel und gleich mehrere Clenzer spielen jetzt bei der HSG.

Spannend aber auch, weil Wathlingen ebenfalls einen Umbruch vollzieht und sechs Spieler das Team verlassen haben. „Durch die Neuzugänge haben wir individuell an Qualität gewonnen, natürlich müssen wir aus all dem jetzt eine Einheit mache“, weiß Coach Lutz Röper, der sich besonders über die Rückkehr seines verlorenen „Schwiegersohnes“ Arne Twelkemeyer vom Hamburger SV freut.

Trotz schwieriger Rahmenbedingungen vor allem in Bezug auf die berufsbedingte Trainingsbeteiligung sahen die Verantwortlichen gute Ansätze in den Testspielen. Zobiack: „Wir sind insgesamt stärker geworden, vor allem in der Deckung“. Und so hofft Zobiack auf einen gelungenen Saisonauftakt und am Ende auf Platz sechs bis neun.

Der Kader der HSG Adelheidsdorf/Wathlingen: Martin Nolte, Thomas Allerlei im Tor; Carsten Karl, Lukas Hausmann, Maximlian Friedhoff, Mirko Behrend, Paul Zywicki, Tobias Bliedung, Fabian Sander, Arne Twelkemeyer (Hamburger SV), Dominik Gallathe, Maximilian Esser (beide HBV-A-Jugend), Till Maurer, Eike Hebecker (beide SGS Clenze),

Abgänge: Sven Treppens, Maik Sieverling, Thomas Wichmann, Tobias Ehrhardt, Stefan Rosenmeier, Eugen Okel (alle 2. Herren)

Trainer Lutz Röper.

TuSJ Hollenstedt –MTV Müden(Heute, 17.30 Uhr)

Großer Tag für den MTV: Vor hundert Jahren entstand der Verein, heute geht Trainer Markus Haydl mit seinem neu-formierten Team in die neue Saison. Auch Hollenstedt befindet sich im Umbruch – auch dort setzen die Verantwortlichen auf junge Spieler aus der eigenen Jugend. Das allerdings führte zuletzt beinahe zum Abstieg.

Das sollte Müden nicht passieren. Ordentlich verstärkt sind die MTVer sicherlich eine Mannschaft, die ganz oben mitspielen kann. Das zeigte zuletzt auch der Kantersieg im Pokal gegen Lüneburg. Soweit geht der Coach angesichts des offiziellen Ziels „gesichertes Mittelfeld“ allerdings nicht, wenn er sagt: „Wenn wir wieder so konzentriert spielen und die Torhüter so klasse halten, werden Hollenstedt hoffentlich mit zwei Punkten verlassen und haben ordentlich Grund auf unserer 100 Jahrfeier zu feiern.“ Allerdings fehlen ihm Justus von Bothmer (Urlaub) sowie Sascha Dening und Felix Eggers, die aufgrund von Verletzungen noch länger pausieren müssen.

Der Kader des MTV Müden: Kai Nissen, Hendrik Weiland, Felix Eggers im Tor; Marc Katenz, Jan-Hendrik von der Ohe, Sascha Dening, Benedikt Mielke, Steven Tecklenburg, Patric Kohlmeyer, Nico Tiegs, Arne Bachmann, Steffen Müller (vom TSV Burgdorf II), Dennis und Clemens Hüsken, Florian Laubenstein, Justus von Bothmer (alle aus Westercelle), Trben Ehlert, Jonathan Scholz, Jakob Bäckermann (alle eigene A-Jugend). Trainer Markus Haydl.

Abgänge: Hans-Peter Dageförde, Eibe Dahl, Stefan Granobs, Sven Taacke, Lars Hemme, Hendrik Schreiber, Florian Leverenz (alle zweite Herren).

SGH Rosengarten-Buchh. –VfL Westercelle(Heute, 20 Uhr)

Am Holzweg steht die Nordheidehalle in Buchholz. Auf diesem wähnt sich der VfL nicht. Allerdings haben die Schwarz-Gelben einen ordentlichen Aderlass zu beklagen. Neben den bereits länger feststehenden Müder Abgängen und dem neuen Berger Clemens Nowak verließ jetzt auch noch Konstantin Pawils Celle aus beruflichen Gründen.

„Das macht aber nichts“, sagt Spielertrainer Patrick Tiede, der die Mannschaft zusammen mit Michael Dümeland (vorerst) coacht. Durch die vielen jungen Neuzugänge gab es zwar bislang ein großes Leistungsgefälle in der Mannschaft, dennoch ist Tiede zuversichtlich: „Hier entwickelt sich was“, sagt er und setzt vor allem auf ein neues VfL-Gefühl: Kampfgeist und Zusammenhalt. Dennoch – mehr als der Klassenerhalt kann nicht das Saisonziel sein. Dass es ausgerechnet zum Auftakt gegen einen Großen geht, findet Tiede nicht schlimm: „Das ist wie in einem Spiel gegen Bayern. Da kann man nur gewinnen.“ Verzichten muss er dabei auf Chris Reinboth (private Gründe), ein Fragezeichen steht hinter dem angeschlagenen Marc Weide.

Der Kader des VfL Westercelle: Markus Schrader, Yannick Breva, Thomas Kühn (reaktiviert) im Tor; Nejmanin Wöhler, Michael Dümeland, Jan-Patrick Tiede, Kai Nowak, Thorben Werner, Marcel Kniesch, Christoph Reinboth, Marc Tetens (SG Friedrichsfehn/Petersfehn), Andre Gallathe, Lukas Pfeiffer, Dr. Karl-Peter Krüger (alle 2,. Herren), Marc Weide, Dominik Müller (beide eigene A-Jugend), Yannick Schulz (HSG Lachte-Lutter), Jan-Philipp Liessner (TSV Wietze).

Abgänge: Clemens und Dennis Hüsken, Florian Laubenstein (alle Müden), Klemens Nowak (TuS Bergen), Konstantin Pawils (SG Friedrichsfehn/Petersfehn).

Trainer: Jan-Patrick Tiede/Michael Dümeland.

Von Stefan Mehmke