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Lokalsport Leichtathletiksaison endet mit Hindernissen
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19:10 27.09.2018
Ella Nitsche wagt beim Leichtathletik-Herbstsportfest in Celle den großen Sprung. Quelle: Fremdfotos/eingesandt
Celle

Zudem herrschte in der Otto-Schade-Sportanlage ein starker, in Böen fast schon orkanartiger Wind, der die Sprinter und Mittelstreckler bremste und den Speeren und Wurfbällen zu ungewöhnlichen Flugbahnen verhalf. Für die Weitspringer wurde der Wettkampf zu einem Glücksspiel, weil sie ihre Anlaufmarken immer wieder den wechselnden Winden anpassen mussten. Am späten Nachmittag beendete ein plötzlich auftretender Wolkenbruch, der die Laufbahn überflutete und andere Wettkampfstätten unbrauchbar machte, die Wettkämpfe. Nur zwei Mädchenstaffeln, die extra wegen dieser Disziplin eine weite Anreise auf sich genommen hatten, trotzten nach einem kurzen Abflauen den Wetterbedingungen.

160 Teilnehmer der Altersklassen U16 und jünger aus 13 Vereinen traten trotz der widrigen Witterung zu den Wettkämpfen an, wohl in der Hoffnung, noch eine gute Leistung oder Qualifikation zu erzielen.

Aufgrund der starken Konkurrenz aus den anderen Vereinen blieb den Athleten der Altersklassen U16 und U14 des KLV Celle manche Platzierung auf dem obersten Podestplatz verwehrt. Nur Pauline Hoppenstedt und Lotte Haubert vom LAZ Celle sowie Veronique Quednau von der LG Unterlüß-Faßberg-Oldendorf (LG UFO) – beide W15 – konnten sich erste Plätze erkämpfen. Pauline siegte über 100 Meter, Veronique war im Kugelstoßen und Speerwurf erfolgreich und Lotte war im Hochsprung nicht zu schlagen. Darüber hinaus trat die 4x100-Meter-Staffel der weiblichen Jugend U16 des LAZ Celle an, die in der Besetzung Lotte Haubert, Pauline Hoppenstedt, Jule Koppe und Rebecca Jarmuschek diese Disziplin für sich entscheiden konnte.

Anders dagegen die jüngeren Jahrgänge. Hier trugen die Athleten des KLV Celle insgesamt 23 Siege davon. Elfmal waren dabei die Kinder des LAZ Celle erfolgreich und sechsmal standen Athleten des SV Nienhagen auf dem obersten Treppchen. Hier sind besonders die Leistungen des neunjährigen Nils Andresen hervorzuheben, der mit einer Weite von 4,35 Metern im Weitsprung und mit einer Zeit von 8,11 Sekunden über 50 Meter Zuschauer und Betreuer aufhorchen ließ. Die LG Celle-Land war fünfmal und die LG UFO einmal erfolgreich.

Er hat es schon wieder getan: Sven Kiedrowski aus Hetendorf hat zum zweiten Mal in Folge beim Abschluss-Motocross der Enduro-Europameisterschaft gesiegt.

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