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Lokalsport VfL Westercelle bringt Ligaprmus ins Wanken
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11:38 17.01.2017
Maurice Blazek von derHSG Adelheidsdorf-Wathlingensetzt zum Torwurf an. Letztlichbrachte er es auf drei Treffer. Quelle: Alex Sorokin
Celle Stadt

HSG Adelheidsdorf-Wathlingen –TV Uelzen II30:16 (15:9)

Den erwarteten Erfolg, eine weiterhin gute Aussicht auf Platz zwei und Selbstvertrauen für das am Sonntag anstehende Derby gegen Westercelle holte sich die HSG. Vor allem in der zweiten Hälfte ließ der Gastgeber Uelzen, der sich mit dem alten Crack Herbert Mendrizik (immerhin vier Tore) verstärkt hatte, nicht den Hauch einer Chance. Und so war Trainer Vylius Duknauskas zufrieden, ohne den Erfolg überzubewerten: „Die Jungs haben das sehr gut gemacht, auch, wenn es diesmal ein leichter Erfolg war.

HSG Adelheidsdorf/Wathlingen: Nötel, Gablik – Rosenmeier (2), Twelkemeyer (5/1), Gallathe (1), Karl, Blazek (3), Eichhorn (3/1), Ehlerding (2), Friedhoff (6), Burmeister (3), Peterson (1), Hahnraths (4).

HBV 91 Celle –

TVV Neu-Wulmstorf

27:19 (10:7)

Eine gute Deckung spielte der HBV, tat sich aber dennoch lange Zeit sehr schwer. Und das lag einzig und allein an der mangelhaften Chancenauswertung. Denn gute Chancen spielte sich Celle ansehnlich und in ausreichender Menge heraus.

So dauerte es bis in die 39. Minute, ehe mit beim 16:10 eine Vorentscheidung gefallen war. Besonders glücklich war Trainerin Renée Verschuren über das Debüt des A-Jugendlichen Felix Jagonak, der sich mit zwei Toren prima einfügte.

HBV 91 Celle: Lutz, Schucht; Meyer (4), Jagonak (2), Donner (3, M. Kaplick (8/3), Premper (3), Möller, Pape, (1), B. Kaplick, (1), Bolay (2), Sievert (1), Reinbold, (2), Jahns.

SG Luhdorf-Scharmbeck –

VfL Westercelle

35:28 (10:16)

Eine perfekte erste Halbzeit spielte der VfL beim Souverän der Liga. Motiviert, fast fehlerlos in der Abwehr, mit einem überragenden Regisseur Benny Wöhler und einem starken Martin Deutsch im rechten Rückraum. So führte der Außenseiter deutlich zur Pause – und hatte den Löwen an der Nase gekitzelt.

Die SG kam hochmotiviert aus der Kabine, brachte die vielen VfL-Youngster ins Straucheln, denen letztlich einfach die Erfahrung fehlte. „Dennoch, die positiven Erkenntnisse überwiegen, da sieht man, was in der Mannschaft steckt“, freute sich Coach Michael Dümeland über die dufte erste Hälfte.

VfL Westercelle: Gabriel; Schrader; Werner (9/2), Deutsch (5), Hense, J.-P. Tiede (2), Wöhler (5), Kelly (4), Klapproth (3), Bätje.

TSV Wietzendorf II –

HSG Lachte-Lutter

36:23 (15:13)

Coach Nils Bürgel fuhr nicht mit, dafür vertrat ihn Yannick Schulz auf der Bank. Außerdem feierte Jonathan Mischke sein Comeback – und feierte es mit vier Treffern.

Zunächst hielt der Außenseiter bei den starken, alten Männern des TSV wieder gut mit. Mischke erzielte sogar in der 28. Minute das 12:12. Und spätestens als der TSV von 20:15 auf 25:15 davonzog, war die Gegenwehr gebrochen. (mm)

HSG Lachte-Lutter: Lemp, Hennecke; Mischke (4), Spring (5), Pieper, Krüger, Theiner (3), Hesseling (9/4), Aschik (2).

Von Stefan Mehmke