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Lokalsport VfL Westercelle gegen Angstgegner gefordert
Sport Sport regional Lokalsport VfL Westercelle gegen Angstgegner gefordert
18:16 05.02.2015
Karsten Weber (rechts) und Zuspieler Robin Schnittger (links) im Angriff: - Gegen Salzgitter soll das Zusammenspiel beim VfL stets so reibungslos laufen. Quelle: Alex Sorokin
Westercelle

Schnell, dynamisch und ein gutes Aufschlagsspiel: Das sind die Faktoren, die dazu führten, das der Gast vom Wochenende mit dem komplizierten Namen SG STV/MTV Salzgitter das Hinspiel gegen die Volleyballer des VfL Westercelle mit 3:1 (25:20, 23:25, 25:14, 25:21) gewann.

„Gegen die haben wir noch nie gut ausgesehen. Mit Ausnahme von Schüttorf ist das die einzige Mannschaft, gegen die wir noch nie gewinnen konnten“, stellt VfL-Zuspieler Robin Schnittger vor dem Duell in der Regionalliga Nord-West am Samstag, 20 Uhr, in der Celler Hölty-Halle fest. Er schiebt aber kämpferisch nach: „Aber irgendwann muss es ja mal klappen.“

Optimistisch stimmt ihn, dass sich nach und nach die Verletztenliste beim VfL verkürzt. „Erst in dieser Woche ist Stamm-Kapitän Thilo Koch ins Training zurückgekehrt“, freut sich Schnittger über die Rückkehr des Mittelblockers. Aufgrund der langen Pause wird Koch aber wohl nicht in der samstäglichen Partie mitmischen können. Ansonsten befinden sich nur noch Timm Conrad (Kreuzbandriss) und Torben Schiewe (Fuß-Operation) im „VfL-Lazarett“.

„Die Verletzten kommen langsam zurück, aber wir können jetzt nicht sofort Glanzleistungen von ihnen erwarten. Trotzdem haben sie am vergangenen Dienstag schon gut mittrainiert“, so Schnittger. Diese gute Form müssen die Schwarz-Gelben konservieren, wenn sie von den Abstiegsplätzen klettern wollen. Momentan rangiert der VfL mit 13 Punkten auf dem vorletzten Platz neun, der den direkten Abstieg bedeuten würde. Mit einem Sieg könnten die Westerceller jedoch auf Platz sieben der Tabelle klettern.

„Möglich ist noch alles“, erklärt Schnittger. Aber auch er weiß: „Das muss zügig passieren.“ In den vergangenen Jahren konnten sich die Westerceller, die damals noch für den TuS Bröckel aufschlugen, über die Relegation in der Regionalliga halten. „Wir haben es in den letzten Jahren geschafft und das gibt uns ein gewisses Selbstvertrauen“, erklärt Zuspieler Schnittger.

Und auch in dieser Spielzeit könnte der Klassenerhalt zu einem echten Nerven-Krimi werden. Denn in den letzten drei Spielen duelliert sich der VfL (Platz 9) mit den anderen Kellerkindern von der VSG Hannover (7.), dem TV Baden (8.) und dem TSV Giesen II (10.). „Aufgegeben haben wir noch nicht“, gibt sich Schnittger kämpferisch. Und auch wenn am Samstag der Angstgegner vor der Tür steht, der Zuspieler hat ein „gutes Gefühl“.

Von Alexander Hänjes