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Lokalsport VfL Westercelle hält Kontakt zur Spitze
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17:13 22.11.2010
Celle Stadt

TuS Bergen bleibt in der Handball-Landesliga der Män-ner weiter ganz oben. Gegen SV Teutonia Uelzen-Salzwedel reichte eine durchschnittliche Leistung zum sicheren 32:24. TuS Hermanns-burg hatte trotz erheblicher Steigerung kein Glück und verlor gegen TuS Jahn Hollenstedt 23:29. Der VfL Westercelle konnte auch auswärts endlich mal wieder was holen, gewann 26:18 bei MTV Eyendorf II. Und auch die HSG Wathlingen/Adelheidsdorf kam mit zwei Punkten aus dem Norden zurück, gewann 29:25 bei der HG Winsen (Luhe). Der SV Altencelle stand nach dem 22:42 bei HV Lüneburg erwartungsgemäß mit leeren Händen da.

TuS Bergen – SVT Uelzen/Salzwedel 32:24 (16:11). TuS kam nach Ausfällen von Felix Becker (Nasenbeinbruch) und Hauke Bockelmann (Knieverletzung) nur sehr schwer in die Partie, vor allem das Angriffsspiel hakte. Anfangs suchten Bergens Akteure zu schnell die Entscheidung, aber nicht den besser positionierten Mitspieler. Nach diesen anfänglichen Schwierigkeiten verbesserte sich das Berger Tempospiel – einfache Tore aus der zweiten Welle waren die logische Folge. Nach der Pause vermied Bergen auch überflüssige technische Fehler, sodass sich das Team auf zehn Tore Differenz absetzte. Beim Zwischenstand von 27:17 war das Spiel endgültig entschieden und Trainer Lehmann gab jedem seiner Spieler genügend Einsatzzeit.

Tore für Bergen: Blancbois (6), Ahrens (5), Gehnke (4), Hohls, Brodde (je 3), Rodehorst, Guse (je 2), Bühler und Glasewald (je 1).

TuS Hermannsburg – TuSJ Hollenstedt 23:29 (9:16). In diesem Heimspiel präsentierte sich der Aufsteiger mit einem ganz anderen Gesicht. Nach einer Mannschaftsbesprechung knüpfte Hermannsburg teilweise wieder an alte Leistungen an. „Heute spielte mal wieder ein Team auf dem Feld. Zwar konnte die Niederlage nicht verhindern werden, doch das Team zeigte eine gute Einstellung“, so Coach Markus Schulte, der auf das Trio Weber, Worthmann, Bertram verzichten musste.

Die Partie begann ausgeglichen, keine Mannschaft gelang es sich abzusetzen (4:4). Bis zum 7:8 hielten die Gastgeber noch mit. Danach folgte eine Vier-Tore-Führung der Gäste (7:11). Nach dem Wechsel warf Hollenstedt das 9:17 – da dachte keiner mehr an eine Leistungssteigerung auf Hermannsburger Seite. „Wir wollten uns heute aber nicht abschlachten lassen“, so Schulte und siehe da: TuS holte Tor für Tor auf – bis auf 19:22. Dann folgten zwei unglückliche Entscheidungen der Unparteiischen und schon führte Hollenstedt wieder mit fünf Toren (19:24) – Sense.

Tore für TuS Hermannsburg: von Ohlen (12), Cohrs (5), Rathje 2, B. Schulte, Haarke, Hullmann und Winkelmann (je 1).

MTV Eyendorf II – VfL Westercelle 18:26 (10:11). „Endlich ist der Knoten geplatzt, jetzt ist die Bilanz schon wesentlich positiver“, freute sich Coach Vol-ker Bütepage über den Auswärtserfolg. Anfangs tat sich die Mannschaft noch recht schwer, der VfL entwickelte im Angriff zu wenig Druck und so verlief die Partie bis zur 20. Spielminute ausgeglichen. Justus v. Bothmer leitete dann mit einer sehenswerten Aktion die Wende ein. Danach bestimmte Westercelle das Geschehen. Es gelang Eyendorf zwar noch einmal auszugleichen, 15:15 (40.) doch dann zeigten die Gelb-Schwarzen ihr Können. Westercelle stand super in der Abwehr, zeigte Leichtigkeit im Spiel nach vorne, nahm die Zweikämpfe an und konnte sich so bis zur 50. Minute auf 23:16 absetzen. Eine tolle Mannschaftsleistung, an der Yannick Breva im Tor maßgeblichen Anteil hat.

Tore für Westercelle: Wöhler, Laubenstein (je 5), Tiede (4), D. Hüsken (3), C. Hüsken, Werner, Pawils, v. Bothmer (je 2) und Sander (1).

HV Lüneburg – SV Altencelle 42:22 (23:12). Ohne Holger Laukart und mit dem angeschlagenen und nur bedingt einsetzbaren Markus Woitas stand Altencelle beim haushohen Favoriten von Beginn an auf verlorenem Posten. Lüneburg war in allen Belangen und zu jeder Zeit überlegen. „Das ist aber auch wirklich eine gute Mannschaft“, gab Altencelles Andreas Fieker zu. Genauso wie er die nicht gerade überzeugende Leistung seiner Mannschaft nicht unterschlug: „Wir hatten auch nicht unseren besten Tag erwischt.“

Tore für Altencelle: Katzer (8), Rother, Richter (je 4), Jänicke (3), Woitas, A. und M. Fieker (je 1).

HG Winsen (Luhe) – HSG Adelheidsdorf/Wathlingen

25:29 (13:17). Eine starke kämpferische Leistung in einer hart umkämpften Partie sicherte Wathlingen beide Punkte. Bis zur 25. Minute war das Spiel eine ganz enge Hose, ehe der Gast Luft reinbrachte und zur Pause deutlicher vorn lag. Vor allem der überragende Routinier Maik Sieverling marschierte bei der HSG vorweg und traf wie er wollte. Und so sah es bis in die Schlussphase hinein nach einem sicheren Erfolg aus, ehe ein Haufen technischer Fehler Winsen bis auf 25:26 heranbrachte. Doch als Paul Zywicki mit einem sehenswerten Rückraumtor und Sieverling sogar von Rechtsaußen trafen, war es um Winsen geschehen. „Wir haben heute jeder für jeden gefightet und auch die Verletzung von Lars Eichhorn verkraftet – super“, freute sich HSG-Betreuer Guido Zobiack.

Tore für Wathlingen: Sieverling (11), Eichhorn 86), Blume, Wichmann, Zywicki (je 3), Otto (2) und Milbradt (1).

Von Stefan Mehmke