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Lokalsport VfL Westercelle hott auf das Gesetz eines Derbys
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16:30 31.01.2014
Celle Stadt

Alter Kracher in neuem Gewand: Die HSG Adelheidsdorf/Wathlingen „reist“ am 16. Spieltag der Handball-Landesliga der Männer als klarer Favorit zum VfL Westercelle. Nicht zu verachten ist auch die Aufgabe des MTV Müden. Mit dem SV Munster kommt eine spielstarke Truppe nach Hermannsburg.

VfL Westercelle –HSG Adelheidsdorf/Wathl.(Sonntag, 11 Uhr)

„Wir freuen uns wie Bolle auf dieses Derby“, sagt HSG-Coach Lutz Röper. Er hat ja auch gut reden, denn bis auf Carsten Karl dürfte alle Mann dabei sein – und selbst der Routinier wird auch mitmischen, wenn es irgendwie geht. Und zuletzt haben die Wathlinger gut gepunktet – und sich mit 13:15 Punkten ins gesicherte Mittelfeld abgesetzt haben.

Da haben die Westerceller ganz andere Sorgen. Zum Beispiel sind Benny Wöhler oder Kai Nowak angeschlagen, beziehungsweise verletzt. Das Training steht wegen beruflicher Belastungen der Spieler auch nicht immer unter dem allerbesten Stern. Dennoch freuen sich auch die Mannen des Trainer-Spielergespanns Patrick Tiede und Michael Dümeland auf das Derby. „Das sind immer schöne Spiele und vielleicht können wir sie ja überraschen“, hofft Betreuer Michael Meyer – nicht ohne mit einem Augenzwinkern auf die besonderen Gesetzmäßigkeiten eines solchen Nachbarschaftsduells hinzuweisen.

MTV Müden –SV Munster(heute, 18 Uhr)

Schwere Aufgabe für den Spitzenreiter: Der Tabellenvierte und Nachbar aus dem Heidekreis hat sich inzwischen als Überraschungsmannschaft etabliert – nicht schlecht für einen Aufsteiger. Allerdings haben die Munsteraner ausschließlich Landesliga-erfahrene Akteure in ihren Reihen – und einige alte Bekannte aus Hermannsburg oder Eyendorf – wie Stephan Ballüer oder Mark Weber, Valentin Horstmann oder Torsten Lippert. Die erste Sieben ist also eine wirklich gute Startformation. Munster kommt nach vier Siegen in Folge mit viel Rückenwind nach Hermannsburg.

Die Mannschaft hat laut Trainer Markus Haydl unter der Woche gut trainiert, alle sind fit und Neuzugang Henric Müller kommt immer besser ins Spielsystem. Zudem ist Steven Tecklenburg wieder fit: „Wir sind als Tabellenführer zu Hause klarer Favorit, müssen aber trotzdem die nötige Einstellung an den Tag legen. Sonst könnte die anschließende Feier und der Besuch des Holländischen Karnevals in Bergen ein wenig vermiest werden“, so der zurückgekehrte Außen.

Von Stefan Mehmke