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Lokalsport VfL Westercelle nervenstark ans rettende Ufer
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16:14 05.06.2018
Mit guter Stimmung und Einsatzfreude spielten sich Maurice Blazek (links) und Lars Eichhorn (beim Wurf) mit der HSG Adelheidsdorf/Wathlingen auf den vierten Platz. Quelle: Oliver Knoblich
Celle

Celle. HSG Adelheidsd./Wathlingen(4., 25:19 Punkte, + 15 Tore)

Die Stimmung bei der HSG stimmte schon vor Saisonbeginn: Beim Vorbereitungsturnier in Husum erkannten die Verantwortlichen nicht nur Schwachstellen, sondern machte im Ratskeller auch Riesenfortschritte in Sachen Teambuilding. Dennoch gelang der Start nicht (28:29 gegen Adendorf). Aber gegen die favorisierten Winser zeigte Wathlingen, was es kann (32:24). Das Problem blieb die mangelnde Konstanz. Ein Zustand, der leider auch auf das Gesamtgerüst zutrifft.

Denn das Trainergespann Vylius Duknauskas/ Maik Sieverling verlässt beruflich bedingt den Klub. „Beiden ist zu danken, denn sie haben immer alles für den Verein gegeben“, sagt Eugen Okel, der von „Magic Maik“ den Sprecherposten übernommen hat. Ferner gehen Christoph Hahnrats (SV Altencelle), Niclas Burmeister (Studium), Sebastian Ehlerding (Umzug) und Falco Leweling (Arbeit).

Der neue Trainer heißt Mike Koschinsky. Er trainierte zuletzt die Landesliga-Damen des MTV Braunschweig. An der Kantallee freut man sich über die beiden Rückkehrer Martin Zywicki und Till Maurer. Zywicki hat in der vergangenen Saison das Tor des MTV Müden in der Landesliga gehütet, der gelernte Linksaußen Till Maurer, pausierte. Die erste Vorbereitungsphase der Wathlinger läuft bereits, und niemand würde sicher ärgern, wenn die Blau-Weißen Platz vier bestätigen oder vielleicht sogar verbessern könnten.

VfL Westercelle(9., 18:26 Punkte, -41 Tore)

Der VfL ist erst einmal zufrieden, dass der Klassenerhalt gelang. In der vergangenen Saison fehlte dem VfL wie dem Lokalrivalen aus Wathlingen die Stabilität über 60 Minuten. So gelang dem VfL ein toller Sieg gegen Winsen, im späteren Saisonverlauf gab es aber auch verheerende Schlappen in Munster (27:38) in Seevetal (13:32).

Dennoch zeigte der VfL immer mal wieder, dass er viel mehr kann, behielt am Saisonende die Nerven und gewann unter anderem das Derby gegen Wathlingen 26:24. Das Trainergespann Michael Dümeland und Jan-Patrick Tiede will das Team in Sachen Konstanz besser machen, ansonsten aber am bewährten Konzept festhalten.

Aus der Jugend rückt gleich ein ganzer Sack voll Youngster in den Herrenbereich, das erhöht die Alternativen. Dazu bleiben die Routiniers wie Jens Winkler, Markus Schrader oder Benny Wöhler zumindest auf Abruf im Kader.

Im Vordergrund steht vor allem eins: Das VfL-Gen. „Zusammenhalt und die Bereitschaft, immer für den VfL einzustehen, das ist wichtiger als das reine Erfolgsstreben“, sagt Tiede.

Von Stefan Mehmke

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