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Lokalsport VfL von Torpedos getroffen und versenkt
Sport Sport regional Lokalsport VfL von Torpedos getroffen und versenkt
16:07 26.03.2012
Westercelle

Das Vorhaben, den Angriff der Torpedos abzuwehren, ist für Tischtennis-Oberligist VfL Westercelle gründlich daneben gegangen. Die Gelb-Schwarzen wurden in eigener Halle schwer getroffen und versenkt: Gegner Torpedo Göttingen siegte am Ende deutlich mit 9:1 gegen das bereits als Absteiger fest stehende Schlusslicht. „Es war abzusehen, dass es gegen Göttingen schwer werden wird, aber eine so heftige Klatsche nach nur knapp zwei Stunden schlägt schon ziemlich ein“, erklärte Mannschaftsführer Lukas Brinkop.

Die Vorzeichen gegen den Tabellenfünften standen für den Gastgeber von Vornherein nicht gut, da ihnen Pontus Frithiof und Stefan Kunz fehlten. Schon in den Doppeln ging es schlecht los. Der VfL versuchte es mit neuen Doppelkombinationen. Fabian Finkendey und Jannik Weber bildeten das Spitzendoppel. Doch gegen Heiner Kaufmann und Folker Roland war nicht mehr als ein Satzgewinn drin. Lukas Brinkop und Christoph Bruns stellten sich dem Spitzendoppel der Gäste mit Ahmet Kösterelioglu und Torben Teuteberg. Das Westerceller Duo unterlag hier nach großen Kampf denkbar knapp im Entscheidungssatz mit 9:11. Das Doppel drei mit Jonathan Feldt und David Walter verlor gegen Patrick Schöttelndreier und Kai-Olaf Matz in vier Sätzen.

Im oberen Paarkreuz gab es dann den ersten Punkt. Nachdem Finkendey mit 0:3 gegen Teuteberg nur wenig Chancen besaß, spielte Brinkop sein wohl bestes Tischtennis in dieser Saison und besiegte Kösterelioglu glatt mit 3:0. Als am Nebentisch Weber auch noch mit 2:0 führte, keimte noch einmal Hoffnung auf. Leider konnte der junge Westerceller das auf gutem Niveau gespielte Duell nicht über drei Sätze erfolgreich gestalten.

Klare Niederlagen von Bruns gegen Kaufmann und Feldt gegen Roland brachten den 1:7-Rückstand. Walter verlor die ersten beiden Sätze gegen Matz mit nur zwei Punkten Unterschied. Nach gewonnenem dritten Satz gab es schon einmal riesigen Applaus für den 12-jährigen. Doch nach seinem 1:3 und Finkendeys weiterer Einzelniederlage war die 1:9-Klatsche besiegelt.

Von Fremdfotos / Texte Eingesandt