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Lokalsport Viel Pfeffer im Derby-Kracher
Sport Sport regional Lokalsport Viel Pfeffer im Derby-Kracher
15:26 02.12.2011
Celle Stadt

Echter Derbykracher in der Handball-Landesliga der Männer: Die HSG Adelheidsdorf/Wathlingen spielt heute um 20 Uhr gegen den SV Altencelle. Das Ex-Kahle-Team also gegen das aktuelle. Zündstoff für mehrere Spiele ist gegeben, mal schauen, wessen Lunte besser brennt. Und auch für den VfL Westercelle steht eine extrem wichtige Partie an. Gegner ist morgen um 11 Uhr der MTV Dannenberg – und mit einem Sieg will der VfL den Sturz in den Tabellenkeller vermeiden.

HSG Adelheidsdorf/W. - SV Altencelle (heute, 20 Uhr).

„Wir wollen ein reelles Derby“ sagt HSG Betreuer Guido Zobiack – und weist auf den um eine Stunde nach hinten verschobenen Anpfiff hin. So kann Altencelle auf Kreisläufer Markus Woitas zurückgreifen. Fehlen werden den Gästen allerdings dennoch Michael Rother und Andreas Fieker. Letzterer zeigt gehörig Respekt vor den Gastgebern: „In Wathlingen gewinnt man nicht alle Tage.“

Zudem weiß er, dass der Gegner viele Altencelle Spiele beobachtet hat und vermutet einige taktische Winkelzüge seitens der HSG. „Wir wollen dennoch unseren Lauf fortsetzen“, so Fieker. Aber auch Wathlingen gibt sich optimistisch. „Es kann alles passieren, eine richtige Reibe oder ein knappes Ding. Aber ich sehe durchaus Chancen für uns“, so Guido Zobiack, der sich zu seinem Geburtstag zwei Punkte wünscht.

Er sieht sein Team im gebundenen Spiel vorn, während der Gegner bessere Individualisten in seinen Reihen hat. Beim Gastgeber fehlt weiter Christopher Milbradt und hinter Lars Eichhorn steht ein Fragezeichen.

VfL Westercelle - MTV Dannenberg (Sonntag, 11 Uhr).

„Es müssen zwei Punkte her“, sagt Patrik Tiede vor der so wichtigen Partie zwischen dem Neunten und Elften – und will mit seinem Team nicht weiter in die unteren Regionen abrutschen. Er gründet seine Hoffnungen auf die durchaus gelungenen Vorstellungen in eigener Halle, auch wenn er weiß, dass sich die Deckung ein wenig stabilisieren muss.

Christoph Reinboth und Christopher Schwekendiek sind wieder dabei, lediglich hinter dem Einsatz des angeschlagenen Thorben Werner steht ein kleines Fragezeichen. Die Dannenberger, in der Tabelle einen Punkt hinter dem VfL, haben nach besseren Jahren nicht mehr die durchschlagskräftige Mannschaft zusammen. Sie haben einige junge Spieler verloren und gehen jetzt mit einer sehr routinierten Mannschaft an den Start. So haben die Gäste eine sehr, sehr robuste Defensive, haben aber Tempospiel nicht viel entgegenzusetzen. Die Chance für den VfL…

Von Stefan Mehmke