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Lokalsport Vier Celler Teams kämpfen um Aufstieg ins Oberhaus
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19:33 19.01.2017
Tim Hesseling vom FC Unterlüß kommt nach einem Zweikampf mit Björn Rosenbrock vom TuS Hermannsburg zu Fall. Beide Teams stehen auf den Aufstiegsplätzen und wollen den Sprung in die Kreisliga schaffen Quelle: Alex Sorokin (Archiv)
Celle Stadt

Im Vorjahr scheiterte der TuS Hermannsburg noch an der Dominanz der beiden Aufsteiger aus Wietze und Vorwerk. Jetzt soll, nach achtjähriger Abstinenz, der Weg zurück in die Kreisliga führen. Auch wenn die Planungen vor der Saison einen einstelligen Tabellenplatz vorsahen, will Trainer Sievert Asmussen die Chance mit seiner Mannschaft ergreifen und den Aufstieg realisieren. „Mit unserem Kader ist die Kreisliga absolut realistisch“, äußert sich Asmussen.

Knapp dahinter rangiert der erst vor vier Jahren neu gegründete FC Unterlüß. Die meisten Akteure wurden aus dem damaligen Kreisligisten TuS Unterlüß rekrutiert und kennen somit die höhere Spielklasse. Begonnen hat die Erfolgsgeschichte in der 4. Kreisklasse, seitdem hat die Elf von Horst-Dieter Pilot jedes Jahr die Meisterschaft in der jeweiligen Liga gefeiert, jetzt soll der finale Sprung in die Kreisliga gelingen. Auch der TuS Oldau-Ovelgönne kennt die Kreisliga und spielte seit dem Abstieg vor acht Jahren immer eine gute Rolle. „Wenn wir gut aus den Startlöchern kommen, können wir es schaffen“, schaut Coach Stephan Wöhling voraus.

Auch die TS Wienhausen macht sich noch berechtigte Hoffnungen auf den Aufstieg, der Weggang von Toptorjäger Rune Lübbers zum MTV Eintracht Celle ist allerdings deutlich zu spüren, aus der Spitzengruppe hat die Turnerschaft die wenigsten Tore erzielt.

In der Abstiegszone des Celler Unterhauses sieht es für Südwinsen II und besonders für die Kreisliga-Reserve aus Altencelle sehr düster aus. Altencelle hat bereits acht Punkte Rückstand zum rettenden Ufer und braucht ein kleines Wunder, um die Spielklasse zu halten. Große Motivation für den Überlebenskampf zieht der SVA aus dem Erreichen des Pokal-Halbfinales. In Südwinsen wird viel davon abhängen, ob die erste Mannschaft die erhofften Verstärkungen bekommt, durch den dünnen Kader war Trainer Detlef von Assel immer wieder gezwungen zu improvisieren. „In der Hinserie ist unsere Mannschaft zusammengewachsen“, sieht von Assel seine Elf gut gerüstet für den Abstiegskampf.

Hohne steht nach dem Kreisliga-Abstieg direkt wieder im Tabellenkeller und muss aufpassen, nicht durchgereicht zu werden. Meißendorf ist gut in die Serie gestartet, hat zum Ende des Jahres allerdings ein wenig die Puste verloren.

Von Jens Tjaden