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Lokalsport Volkstriathlon in Müden fällt aus
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12:55 22.06.2018
Müden Örtze

Müden. Die niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Lüneburg hat die Veranstaltung wegen angeblicher erheblicher Sicherheitsbedenken nicht genehmigt. Das traf das neue Müdener Organisationsteam, dem die Absage Anfang des Monats ins Haus flatterte, wie ein Schlag.

„Leider muss der diesjährige Triathlon kurzfristig abgesagt werden. Fehlende Streckensperrungen seitens der Polizei lassen es von offizieller Seite nicht zu, dass unsere Strecke genehmigt wird. Das tut uns sehr leid“, ist auf der Homepage des MTV Müden zu lesen.

Der Ärger darüber sitzt bei den Müdener Triathlon-Organisatoren tief. Insbesondere deshalb, weil die Absage höchstwahrscheinlich zu vermeiden gewesen wäre. „Im Zusammenhang mit der verkehrsbehördlichen Genehmigung 2017 wurde dem MTV bereits mitgeteilt, dass auf dieser Radstrecke, vor allem im Streckenbereich des Heidekreises, polizeiliche Absicherungsbedenken im Zusammenhang mit vorfahrtsberechtigten Straßen bestehen. Der MTV solle diesem Umstand für eine eventuelle Neuauflage in 2018 bei seiner Planung Rechnung tragen“, bringt das Müdener Leichtathletik- und Triathlon-Urgestein Andreas Ull, der selbst viele Jahre in die Organisation der Veranstaltung eingebunden war, Licht ins Dunkel über die Absagehintergründe.

Doch gerade diese immens wichtige Information wurde innerhalb des Vereins von der mittlerweile verzogenen Ausrichterperson des Vorjahres nicht an die Nachfolger weitergegeben. Angesichts des inhaltlich unveränderten Antrags auf Streckengenehmigung für 2018 zeigten sich die Behördenvertreter gnadenlos und präsentierten dem Veranstalter, der kurzfristig keine alternative Strecke auflegen konnte, die Rote Karte.

Doch gerade diese „Erbarmungslosigkeit“ der Behörde stößt bei Andreas Ull, mittlerweile ranghoher Funktionär im Niedersächsischen Leichtathletik-Verband, auf Kritik. „Unsere allseits hochgelobte Müdener Radstrecke befindet sich am Rande des Truppenübungsplatzes Munster in der verkehrsarmen Lüneburger Heide. Ich persönlich kann an einem Sonntag Nachmittag während eines Zeitfensters von nur einer Stunde wirklich keine Verkehrs- und Absicherungsprobleme erkennen, die nicht zu lösen gewesen wären“, sagt Ull, der sich damit auch vor das gefrustete Müdener Organisationsteam stellt.

Doch das Aus für dieses Jahr muss nicht unbedingt das Ende für immer sein. „Ich fühle mich immer noch sehr mit diesem Event verbunden. Möglicherweise gibt es dann eben am ersten Sonntag im Juli 2019 die 30. Auflage des Müdener Volkstriathlon. Ein einmaliger Ausfall lässt erfahrungsgemäß manchmal sogar die Teilnehmerzahlen steigen“, lässt der 59-jährige für die Zukunft Optimismus durchklingen.

Von Jochen Strehlau

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