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Lokalsport Volleyball-Regionalliga Männer: VfL Westercelle bleibt nur Resthoffnung
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20:34 23.02.2015
Westercelles Spielführer Thilo Koch (rechts) und Zuspieler Robin Schnittger (links) fanden oft keinen Weg durch den Vechtaer Block. So blieb die zweite Überraschung gegen den DJK Füchtel aus. Quelle: Alex Sorokin
Westercelle

Erneut hatten sie sich viel vorgenommen – und erneut wurden diese Hoffnungen enttäuscht. Die Regionalliga-Volleyballer des VfL Westercelle bleiben durch das 1:3 (21:25, 25:23, 16:25, 22:25) gegen DJK Füchtel Vechta im neuen Jahr sieg- und punktlos.

Dabei war den Schwarz-Gelben die Verunsicherung deutlich anzumerken. Im ersten Satz lagen sie relativ schnell mit 2:9 zurück. „Nach der Riesen-Überraschung im Hinspiel haben die uns vielleicht auch ein bisschen ernster genommen“, vermutete VfL-Spieler Robin Schnittger nach der Partie.

Seine Mannschaft hielt kämpferisch mit, konnte aber spielerisch kaum Akzente setzen. „Nur im zweiten Satz haben wir sehr gut gespielt“, befand Schnittger. Da setzten sich die Schwarz-Gelben knapp mit 25:23 durch. „Aber ansonsten hatten wir durch ihre hervorragende Feldabwehr kaum Siegchancen“, gab der Zuspieler zu.

So gingen Satz drei und vier ebenfalls klar an die Gäste, und die Westerceller verließen wieder einmal mit gesenkten Köpfen die Burghalle. Das Kuriose an der Sieglos-Serie des VfL ist, dass rein rechnerisch sogar noch der direkte Klassenerhalt möglich ist.

„Aber realistisch gesehen müssen wir um den Relegationsplatz kämpfen“, so Schnittger. Für die letzten drei Spieltage stehen Duelle mit den Kellerkindern VSG Hannover, TSV Giesen II und TV Baden an. „Wenn wir in zwei Wochen in Hannover nicht gewinnen, dann können wir den Klassenerhalt schon fast vergessen“, analysiert der Zuspieler die Situation.

Einzige Hoffnung der Westerceller ist das gemeinsame Training. „Unsere Leistung gegen Vechta hat uns Hoffnung gemacht. Das war schon besser als in den Wochen davor. Da waren ein paar schöne Angriffe und Kombinationen dabei“, erklärt Schnittger, und nennt den Grund dafür: „In den vergangenen zwei Wochen haben wir sehr gut trainiert. Viele Verletzte sind jetzt zurückgekommen. Bis zum Spiel in Hannover haben wir wieder zwei Wochen Zeit. Da sind wir dann hoffentlich noch ein Stückchen besser geworden.“

Wenn dem nicht so ist, könnte die siebte Niederlage in diesem Jahr fast schon den Abstieg besiegeln, den die Volleyballer in den vergangenen beiden Spielzeiten gerade noch so verhindern konnten.

Von Alexander Hänjes