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Lokalsport Volleyball-Regionalliga: TuS Bröckel will Aufwärtstrend bestätigen
Sport Sport regional Lokalsport Volleyball-Regionalliga: TuS Bröckel will Aufwärtstrend bestätigen
17:41 28.11.2013
Von Oliver Schreiber
Auf geht‘s Bröckel, kämpfen und siegen: - Die Fans von Volleyball-Regionalligist TuS Bröckel wollen - ihr Team auch gegen den Oldenburger TB zum Sieg brüllen. Quelle: Alex Sorokin
Bröckel

BRÖCKEL. Am Sonnabend wird die Altenceller Sporthalle am Lückenweg ab 20 Uhr wieder beben. Dann wollen die Fans von Volleyball-Regionalligist TuS Bröckel ihr Team wieder zum Sieg brüllen. Dies hat zuletzt beim 3:0-Sensationssieg gegen TuS Jork, bis dato ungeschlagener Spitzenreiter, sowie zuletzt sogar auswärts bei Bremen 1860 (3:2) bestens geklappt. Und am Sonnabend wären die drei Punkte noch wichtiger. Mit einem Erfolg gegen den Oldenburger Turnerbund würden die Bröckeler, momentan auf Relegationsrang 8 liegend, den Abstand zu den auf dem ersten Abstiegsplatz befindlichen Gästen auf satte sechs Zähler vergrößern.

„Das ist natürlich klar unser Ziel. Aber wir schauen gar nicht zu sehr auf die Punkte, zumal in dieser Liga fast jeder jeden schlagen kann. Für uns ist es wichtig, unsere Leistung zu stabilisieren, dann werden wir auch die nötigen Punkte einfahren. Vor allem mit unseren tollen Fans im Rücken“, erklärt Teammanager Thorsten Knitter. Der lautstarke Anhang ist so etwas wie das Faustpfand der Blauen. „Die sind wirklich unser 7. Mann und haben großen Anteil an unseren jüngsten Erfolgen. Auch in Bremen waren fast nur die Bröckeler zu hören, sie haben uns gepusht. Nicht zuletzt deswegen haben wir nach einer Berg- und Talfahrt das Spiel am Ende doch noch für uns entschieden“, so Knitter.

Die Wahrscheinlichkeit, dass Bröckel mit einem Sieg sogar die Abstiegsregion gänzlich verlässt, ist hoch. Die Vorzeichen stehen gut. „Wir gehen nach den zwei Siegen in Folge natürlich mit einer gehörigen Portion Selbstvertrauen in dieses Spiel. Und auch personell sieht es sehr gut aus“, sagt Knitter.

Trainer Kai-Uwe Dall kann aus dem Vollen schöpfen, der einzige Verletzte ist der Teammanager selbst, der auf Grund einer Kreuzband-OP wohl nicht dabei sein kann. Dall hat somit ein Luxusproblem. Drei Spieler aus dem 15-Mann-Kader müssen zuschauen. „Das ist für diejenigen, die nicht spielen, natürlich hart. Aber wir sind froh, dass wir einen so großen Kader haben. Wir brauchen wirklich jeden Mann, um diese Saison erfolgreich zu überstehen“, meint Knitter. Ein „Mann“ wird definitiv zum Einsatz kommen: der 7. Mann.