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Lokalsport Volleyball-Regionalliga: TuS Bröckel will Feuer unterm neuen Dach
Sport Sport regional Lokalsport Volleyball-Regionalliga: TuS Bröckel will Feuer unterm neuen Dach
17:43 16.01.2014
Von Oliver Schreiber
Augen zu und durch: Der TuS Bröckel (blau) will in der Altenceller Sporthalle am Lückenweg gegen den - FC Schüttorf 09 II für eine Überraschung sorgen. Quelle: Alex Sorokin
Bröckel

BRÖCKEL. Endlich wieder ein „echtes“ Heimspiel. Die Regionalliga-Volleyballer des TuS Bröckel freuen sich schon auf den morgigen Sonnabend. Dann empfangen sie um 20 Uhr den Tabellendritten FC Schüttorf 09 II – und das in der Altenceller Sporthalle am Lückenweg. Deren Dach ist frisch repariert worden. Unter darunter wollen Spieler und Fans – rein atmosphärisch und sportlich natürlich – ein Feuer entfachen. „Diese Halle ist einfach unsere sportliche Heimat, da kommt die Stimmung unserer tollen Fans viel besser zur Geltung. Das wird sich wieder wie ein echtes Heimspiel anfühlen“, erklärt TuS-Teammanager Thorsten Knitter.

Der Abstecher in die Nienhäger Sporthalle war zwar beim letzten Heimspiel gegen Schlusslicht DJK Kolping Northeim mit dem 3:2-Erfolg am Ende doch noch erfolgreich, allerdings brauchten die Bröckeler lange, um sich an die ungewohnte Umgebung zu gewöhnen. „Jede Halle ist anders. Die in Nienhagen ist eine richtig tolle Sporthalle, aber halt nicht unsere Halle, in der wir uns pudelwohl fühlen“, erläutert Knitter.

Der kommende Gegner ist hochkarätig. Die Schüttorfer haben zwar ein hohes Durchschnittsalter, verfügen aber über jede Menge Erfahrung. „Die haben früher Bundesliga gespielt und sind daher richtig abgezockt. Die machen fast keine Fehler und finden immer die richtige Balance im Spiel. Die starten keine wilden Angriffe, sondern treffen fast immer die richtige Entscheidung. Und da Volleyball in erster Linie ein Fehlervermeidungsspiel ist, sind sie auch entsprechend erfolgreich“, charakterisiert Knitter den Kontrahenten. Das Hinspiel gewann Bröckel zwar mit 3:2, allerdings mussten die Schüttorfer die Partie damals Mitte des dritten Durchgangs bei einer 2:0-Satzführung aufgeben, weil sich einer ihrer Spieler schwer verletzt hatte und kein Ersatz mehr da war.

TuS musste zuletzt die erste Niederlage nach zuvor fünf Siegen in Folge beim 1:3 beim USC Braunschweig II hinnehmen. „Das haut uns jetzt nicht um. Aber wir müssen aufpassen. Wir wollen uns unbedingt eine erneute Zitterpartie ersparen und auf alle Fälle die Relegation vermeiden. Dafür müssen wir in den letzten sechs Spielen unbedingt noch punkten und vor allem die Spiele gegen die direkten Konkurrenten gewinnen“, so Knitter. Trotz der Serie beträgt der Abstand der Blauen auf den Relegationsrang nur drei Zähler.

Hinzu kommen personelle Probleme, die in der Hinrunde größtenteils ausgeblieben waren. Julian Mann fällt mit Rückenproblemen auf jeden Fall aus, hinter dem Einsatz von Karsten Weber steht aus dem gleichen Grund ebenfalls noch ein Fragezeichen. Auch Torben Mohwinkel (Knieverletzung) ist angeschlagen. Christian Stahnke ist (berufliche Gründen) fällt definitiv nicht dabei.

„Nicht zuletzt deswegen sind wir klarer Außenseiter“, meint Knitter. Aber die Bröckeler haben in der Vergangenheit bewiesen, dass sie immer für eine Überraschung gut sind. Vor allem mit ihren lautstarken Fans im Rücken. Die werden morgen für ordentlich Feuer unterm Dach sorgen. Natürlich nur im übertragenen Sinne.