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Lokalsport Vorbereitung bei SVG Celle geht in heiße Phase
Sport Sport regional Lokalsport Vorbereitung bei SVG Celle geht in heiße Phase
16:45 11.08.2010
Von Uwe Meier
Celle Stadt

Seit etwas mehr als drei Wochen befindet sich Handball-Zweitligist SVG Celle in der Vorbereitungsphase auf die Anfang September beginnende Pflichtspielserie. Den Abschluss der vierten Trainingswoche bildet von Donnerstag bis Sonntag ein Trainingslager. Vor den vier Tagen von Riesa sagt Celles Coach Martin Kahle: „Dort finden wir gute Möglichkeiten vor und können effektiv arbeiten.“

Und Arbeit wartet auf Team und Trainerstab reichlich. Heute um 9.45 Uhr startet der SVG-Tross in Richtung Riesa. Zuvor steht allerdings um 8 Uhr noch eine Trainingseinheit in der HBG-Halle an. Die wird am Nachmittag in Riesa fortgesetzt, bevor am Abend (19 Uhr) ein Testspiel gegen den Süd-Zweitligisten SC Riesa ansteht. „Das Spiel wird sicherlich ganz interessant und Aufschlüsse darüber geben, wo wir derzeit stehen“, glaubt Kahle.

Doch in vorderster Linie stehen andere Dinge. Bisher standen zum größten Teil Athletik- und Krafttraining auf dem Vorbereitungsprogramm. Im handballerischen Bereich war der Schwerpunkt einzig auf die Abwehrarbeit gerichtet. In Riesa werden noch andere Aspekte in den Trainingsalltag einfließen. „Es ist ein Mix aus allem“, sagt Kahle über das Programm, das er zusammen mit seinem Co-Trainer Jörg Oehus und Physiotherapeut Sven Haubert ausgearbeitet hat. Langeweile wird in den vier Tagen zumindest nicht aufgekommen. Am Sonnabend wird ein weiteres Testspiel gegen Regionalligist SV Neustadt-Sebnitz ausgetragen.

Auch Teambuilding-Maßnahmen stehen an. Immerhin müssen fünf neue Spielerinnen in die Mannschaft integriert werden. Mit diesem Prozess ist Kahle insgesamt zufrieden. „Sie arbeiten sich Stück für Stück heran“, sagt der SVG-Coach über die neuen Spielerinnen. „Sie haben in den bisherigen drei Begegnungen gezeigt, dass sie uns weiterhelfen werden.“ Die größten Fortschritte habe Wencke Meomartino gemacht. „Sie hat sich richtig gut auf der Spielmacherposition entwickelt.“ Auch Kati Schulz habe einen guten Eindruck hinterlassen. „Durch die neuen jüngeren Spielerinnen haben vielversprechende Talente im Kader, bei denen deutliche Fortschritte zu sehen sind“, so Kahle, der sich durchaus bewusst ist, dass die Umstellung gerade für diese Spielerinnen groß ist, zumal sie es zum größten Teil nicht gewohnt sind, in der beim SVG vorherrschenden hohen Intensität zu trainieren. „Aber sie sind mit vollem Einsatz dabei“, so Kahle, der sich in einem Punkt sicher ist. „Ich denke, dass wir im Kader eine gute Mischung haben. Aber es ist noch ein weiter Weg, bis wir dahin kommen, wo wir hin wollen“, so Kahle. In Riesa will man auf diesem Weg ein gutes Stück vorankommen.