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Lokalsport Wathlingen Luftpistolenschützen verteidigen Platz sieben
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19:45 16.01.2017
Von Uwe Meier
Wathlingen

Die Wathlinger gehen unbeirrt ihren Erfolgsweg der kleineren Schritte weiter. Nach dem Aufstieg vor zwei Jahren und Platz zehn in der ersten Erstligasaison sollte es in diesem weiter aufwärts gehen. Das haben die Freischütze mit der jetzigen Platzierung geschafft. Im kommenden Jahr soll es noch weiter nach oben gehen, bis man einmal bei der Endrunde der besten acht Mannschaften Deutschlands dabei ist. „Langfristig ist das unser Ziel“, sagt Wathlingens Vorsitzender Erhard Oehns, der die Bundesligariege zugleich als Trainer betreut. Dazu müsste es in der Nordgruppe Platz vier werden.

In den beiden letzten Wettkämpfen, die in Kriftel (Frankfurt/Main) ausgeschossen wurden, gab es eine Berg- und Talfahrt. „Natürlich hätten wir gern zweimal gewonnen“, so Oehns. Dass man gerade gegen den Ligaletzten ins Stolpern kam, störte da schon ein wenig. „Das war ein interessanter Wettkampf“, urteilte der Wathlinger, der seine Riege bis kurz vor Schluss in Führung sah. „Wir hätten den Sack nur noch zumachen müssen.“ Doch vor der letzten 10er-Serie saß der erste Knoten dafür offensichtlich noch zu locker. Die besten Chancen auf den dritten Punkt für das Wathlinger Team hatte Christian Oehns. In Führung liegend und einen sicheren Wettkampf zeigend, patzte er in der letzten Serie. Mehrfach musste er seine Schüsse neu ansetzen und kam letztlich in Zeitnot. Während der letzten 10er-Serie brachte er das Geschoss einfach nicht mehr in die Zehn. Sein Gegner Thomas Hucke machte es besser und zog noch an Oehns vorbei.

Am darauffolgenden Tag lief es für Wathlingens Nummer eins deutlich besser. Gegen Falke Dasbach schoss er mit 382 Ring seine Saisonbestleistung. Dort lieferte auch Jan-Oliver Waßmann eine starke Vorstellung. „Er hat schnell geschossen und damit seinen Gegner beeindruckt“, sagt Erhard Oehns. Einen guten Eindruck hinterließ insgesamt auch Cedric Cammann. Gegen Hegelsbereg-Vellmar hatte er mit 368 Ring einen Punkt für sein Team geholt. Auf dieselbe Ringzahl kam er auch gegen Dasbach. Dort musste er sich gegen Eric Ceglowski aber im Stechen geschlagen geben.

„Insgesamt war das für uns eine gute Saison“, urteilte Erhard Oehns über das Wathlinger Abschneiden.

SV Hegelsberg-Vellmar –Freischütz Wathlingen 3:2.

Thomas Hucke – Christian Oehns 377:374; Lev Berner – Philip Aranowski 360:371; Svenja Berge – Benjamin Forke 368:365; Kim Richter; Cedric Cammann 358:368; Stefan Ziehn – Jan-Oliver Waßmann 366:361.

SV Falke Dasbach –Freischütz Wathlingen 2:3.

Christian Metten – Christian Oehns 367:382; Heiko Litterscheid – Philip Aranowski 357:362; Halil Karaca – Benjamin Forke 367:355; Eric Ceglowski – Cedric Cammann 368:368 (Stechen 10:9); Lucas Jourdan – Jan-Oliver Waßmann 363:364.