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Lokalsport Wathlingen Sieger im Klassiker gegen kopflose Westerceller
Sport Sport regional Lokalsport Wathlingen Sieger im Klassiker gegen kopflose Westerceller
17:49 23.09.2013
Celle Stadt

HSG Adelheidsdorf-W. –

VfL Westercelle

32:22 (15:13)

Westercelle als Außenseiter gestaltete das Spiel anfangs ausgeglichen. Die Mannschaft verschleppte das Tempo in einem nervösen Derby, führte sogar 9:6 nach 20 Minuten. Doch dann stellte Coach Lutz Röper die Deckung um, die ersatzgeschwächten Gastgeber (ohne Carsten Karl, Thomas Allerlei, Till Maurer, Lukas Hausmann und Tobias Bliedung) nahmen den Kampf endlich an und glichen innerhalb von fünf Minuten zum 9:9 aus. In der Pause setzte Röper sein Team noch mal gehörig auf den Pott – und siehe da: Die Mannschaft spielte wie entfesselt, fand nicht nur Betreuer Guido Zobiack. Vor allem Maxi Friedhoff erlebte eine Initialzündung, erzielte acht Tore nach der Pause und war ein bedeutender Garant für den Derbysieg, der bereits beim 19:14 konkret Gestalt anzunehmen schien.

„Das war deutlicher als erwartet. Im Moment macht es richtig Spaß“, freute sich HSG-Betreuer Guido Zobiack. Was Gegenüber Michael Meyer nicht ganz bestätigen konnte: „In der zweiten Halbzeit waren wir nur noch körperlich anwesend, die Köpfe haben wir in der Kabine gelassen.“

Tore HSG Adelheidsdorf/Wathlingen: Friedhoff (11/1), Zywicki (6/3), Twelkemeyer (5), Behrend (4), Hebecker (3), Esser (2), Sander (1).

Tore VfL Westercelle: Werner (6), Nowak (5), J.-P. Tiede (4), Dümeland, Schulz (je 3), Wöhler (1).

SV Munster –

MTV Müden

32:37 (16:17)

Das Lokalderby begann hitzig, die Unparteiischen pfiffen sehr kleinlich, es hagelte Zeitstrafen. Munster erwischte den etwas besseren Start, führte 10:8 nach 13 Minuten. Doch Müden glich in der 24. Minute aus: 11:11. Bis zur Halbzeitpause blieb es knapp.

Nach der Halbzeit erwischten die Gäste den besseren Start. Florian Laubenstein brachte sein Team mit drei Treffern in Front. Auch die Außen Marc Katenz und Steven Tecklenburg behielten in der hitzigen zweiten Hälfte den Überblick, verwandelt ihre Konter sicher. So stand es nach 51 Minuten 33:27 für Müden, die Entscheidung war gefallen. Aber der Aufsteiger aus Munster ließ nicht locker, kämpfte bis aufs Zahnfleisch. Doch dann war da noch Schlussmann Hendrik Weiland, der drei freie Würfe in Folge parierte. So brachte Müden den Sieg ins Ziel. „Ich bin mit der Leistung meiner Mannschaft zufrieden. Die Abwehr stand schon ein Stück stabiler als gegen Uelzen. Wir müssen aber weiter arbeiten“, so Coach Markus Haydl, der Florian Laubenstein für eine ganz starke zweite Halbzeit extra lobte.

Tore MTV Müden: Tecklenburg (4), S. Müller (6), C. Hüsken (2), Mielke (3), D. Hüsken (2), Laubenstein (11), Stille (2), Katenz (6), von der Ohe (1).

Von Stefan Mehmke