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Lokalsport Wathlingen lässt Gegnern keine Chance
Sport Sport regional Lokalsport Wathlingen lässt Gegnern keine Chance
15:42 05.12.2016
Wathlingen

HSG Adelheidsdf./Wathl. – TSV Nettelkamp

36:13 (18:6)

„Ein sauberes Spiel“, befand HSG-Betreuerin Gesine Meinheit voller Freude. Und sie meinte damit sowohl die Leistung des eigenen Teams als auch die faire Spielweise beider Mannschaften.

Im Großen und Ganzen war das Spiel das Duell zwischen der Wathlinger Mannschaft und Nettelkamps Topscorerin Lena Städing. Sie erzielte neun Tore und war zu sehr auf sich allein gestellt.

„Unsere beiden Ziele haben wir erreicht: 30 Tore werfen und weniger als 20 bekommen“, befand Meinheit: „Vorne haben alle wirklich echt super zusammen gespielt.“

Vor allem klappten diesmal die Anspiele an den Kreis und das gebundene Spiel, so dass der TSV nicht den Hauch einer Chance hatte und die Partie in der zweiten Hälfte schließlich zum munteren Scheibenschießen zweier ungleicher Gegner mutierte.

HSG Adelheidsdorf/Wathlingen: Michels, A.-L. Krüger; Hoffmann (4/1), Baumgart (2), V. Beiersdorf, Dubowy (4), Podronek (1), Schlote (2), Bahlsen (5), Schramke E. Meinheit, K. Skorek (8/2), Zymmek (10).

TSV Wietzendorf –

TuS Oldau-Ovelgönne

25:19 (12:8)

In der schönen engen Halle des Honigdorfs hat es TuS gleich das zweite Mal in Folge erwischt. Beim Tabellenführer kam der Außenseiter ganz schlecht ins Spiel. Zwar glich Vivien Herzig nach gut 13 Minuten nochmals zum 5:5 aus, aber anschließend ging es wieder bergab für TuS.

Oldau-Ovelgönne baute einfach nicht die richtige Spannung auf wie zuletzt und kam schlichtweg nicht auf Leistung. Es gab zwar immer wieder auch gute Aktionen, aber insgesamt auch viel zu viele Fehler im Angriffsspiel – und jede Menge überhastete, schlechte Würfe. Als Sophie Schulz in der 39. Minute auf 14:12 verkürzte, keimte kurz Hoffnung auf. Aber letztlich umsonst.

„Gegen Wietzendorf haben wir nur eine Chance, wenn alle ihre volle Leistung abrufen. Das war dieses Mal nicht der Fall. Aber das ist kein Beinbruch. Wir machen weiter“, sagte Coach Freddy Hövermann, der sich nicht nur wegen einer Zeitstrafe gegen sich über die seiner Meinung nach sehr schlechten Leistungen der Schiedsrichter ärgerte.

TuS Oldau-Ovelgönne: I.-M. Adam, Gietz; T.-M. Adam (3), S. Schulz (4), A. Dümeland (1), Schwarz (1), L. Dümeland (5), Herzig (1), C. Schulz, M. Weyeneth (4), Pöhland, Maya.

Von Stefan Mehmke