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Lokalsport Wathlingen vor Duell mit dem Lieblingsgegner
Sport Sport regional Lokalsport Wathlingen vor Duell mit dem Lieblingsgegner
15:56 20.10.2017
Celle

Wathlingen. Doch der Teammanager weiß nur zu genau, dass zwischen Training und Wettkampf ein ziemlich großer Unterschied besteht. Und so geht heute schon eine kleine Portion Unsicherheit mit auf die Reise zum rund 410 Kilometer entfernten Wettkampfort. Oehns weiß nur zu genau: Wenn es nicht mit den beiden Siegen klappt, können sich die Wathlinger von ihren Hoffnungen verabschieden, in der Abschlusstabelle mindestens Platz vier zu belegen. Denn der müsste es schon sein, will man sich für die Endrunde der besten acht Teams qualifizieren.

Der Weg dahin ist schwierig und er kann nur mit Siegen gepflastert werden. Einen davon soll es heute gegen die Sportschützen St. Sebastianus Pier 2000 aus dem Landkreis Düren geben. Ganz so einfach wird die Aufgabe gegen den Liganeuling nicht. Insbesondere an den Positionen eins und zwei kann die Riege aus Langerwehe mit Tobias Kaulen und Bart Liebens zwei starke Schützen aufbieten. Es wird für die beiden Wathlinger Topschützen Kristian Callaghan und Christian Oehns nicht einfach werden, die Kontrahenten des Aufsteigers auf Distanz zu halten. Auf den weiteren Positionen haben die Freischützen mit Philip Aranowski, Torben Wolf und Jörn Nachtigall allerdings Vorteile, die für einen Gesamtsieg reichen sollten. Als sechster Schütze geht Cedric Cammann mit auf die Reise nach Hessen.

Er wird voraussichtlich am Sonntag vor die Zielscheibe treten, um gegen die SSG Teutoburger Wald seinem Team zu einem weiteren Sieg zu verhelfen. Die Aussichten, dass der gelingt, stehen nicht einmal so schlecht. In den bisherigen Duellen hatten die Wathlinger gegen den „selbst erklärten Lieblingsgegner“, wie es Oehns ausdrückt stets die Nase vorn. „Natürlich wollen wir das auch dieses Mal wieder schaffen“, stellt der Teammanager klar. Für ihn ist es gleichzeitig wichtig, dass es zu einem guten Gesamtergebnis seiner Schützen kommt. „Das ist wie in jedem anderen Sport auch“, so Oehns, „Siege bringen Selbstvertrauen und Selbstvertrauen sorgt für mehr Sicherheit.“

Von Uwe Meiere