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Lokalsport Wathlingen will im Landesliga-Duell in Bergen „kämpfen, bis der Arzt kommt“
Sport Sport regional Lokalsport Wathlingen will im Landesliga-Duell in Bergen „kämpfen, bis der Arzt kommt“
19:52 16.10.2015
Schon beim Ligaspiel im Februar schenkten sich die - HSG Adelheidsdorf-Wathlingen (blau) und der TuS Bergen nichts. Quelle: Benjamin Westhoff
Bergen Stadt

Bereits zum frühen Zeitpunkt in der Saison steigt das große Kreisderby in der Handball-Landesliga Männer. Am fünften Spieltag empfängt TuS Bergen die HSG Adelheidsdorf-Wathlingen. Nicht ideal, denn beide Klubs plagen große Verletzungssorgen und andere Probleme. Los geht es dennoch am Samstag um 19.30 Uhr in der Halle am Heisterkamp.

Bergens Coach Jörg Matthée hat immer noch Sorgenfalten auf der Stirn. Denn auch nach der Spielpause stehen Verletzte auf der Liste. So werden Wilken Rodehorst und voraussichtlich Julien Guse nicht dabei sein. So glaubt der Coach, dass es ein enges Derby wird. „Das sah man schon im Pokalspiel, das wir nur knapp mit einem Tor gewonnen haben“, so Matthée. Zudem glaubt er Wathlingen im Aufwind und führt den Auswärtspunkt in Lüneburg als Grund an. Und er sieht sein Team spielerisch noch nicht da, wo es in der vergangenen Rückrunde war.

Aber es gibt auch gute Gründe für TuS-Optimismus. So ist das Torhütergespann wieder komplett und durch den Heimvorteil ist Bergen in leichter Favoritenrolle. Und das Team verspricht, die Gäste nicht zu unterschätzen. „Dieses Mal werden 60 und nicht wie gegen Tostedt nur 30 gute Minuten notwendig sein, um zu gewinnen“, glaubt Matthée.

Auch Wathlingen geht mit allenfalls mittelmäßigen Voraussetzungen ins Kreisduell. Zwar sitzt gegen Bergen Coach Thomas Kahle wieder auf der Bank, doch werden mit Sebastian Ehlerding und Max Esser gleich zwei Linkshänder nicht mit dabei sein (Urlaub) und auch Deckungsstratege Carsten Karl wird der Mannschaft wegen seiner Sperre nicht zur Verfügung stehen.

Erschwerend kommt hinzu, dass das HSG-Abschlusstraining ausfällt, da die Wathlinger Bundesliga-Schützen die Sporthalle beanspruchen. Folglich sind die Berger Hausherren für Wathlingens Co-Trainer Maik Sieverling natürlich klarer Favorit: „Trotzdem wollen wir den Aufwärtstrend aus Lüneburg mitnehmen und in Bergen ein gutes Spiel abliefern. Für uns bedeutet das einfach nur wieder kämpfen, kämpfen, kämpfen bis der Arzt kommt.“

Stefan Mehmke

Von Stefan Mehmke