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Lokalsport Wathlinger Luftpistolenschützen machen Boden gut
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18:50 24.10.2016
Von Carsten Richter
Braunschweig

Besonders im Wettkampf mit Leegmoor zeigten seine Schützen starke Leistungen. Einen Erfolg in dieser Höhe habe er nicht erwartet, freut sich Oehns. Vor allem mit Philip Arnowski ist der Teammanager sehr zufrieden. „Er hat deutlich über seinem Limit geschossen.“ Schon am Samstag gegen die Kontrahenten aus dem Teutoburger Wald errang Arnowski mit 375 Ringen den ersten wichtigen Punkt für sein Team. „Und dies gegen einen der beiden Italiener, die super geschossen haben“, betont Oehns.

Benjamin Forke und Torben Wolf, der am Sonntag auch gegen Leegmoor punktete, legten gegen die SSG nach. Der Sieg hätte durchaus auch 5:0 ausfallen können, meint Oehns. „Am Ende waren wir nicht mehr so konzentriert. Daran müssen wir noch arbeiten, denn nachher zählt jeder einzelne Punkt“, so der Teammanager. Um sich selbst den Druck zu nehmen, sollten sich die Schützen auf eine Aufgabe konzentrieren, hatte Oehns der Mannschaft vorher mit auf den Weg gegeben – so ganz hat das noch nicht geklappt.

Dennoch wurde der Auftakt gewonnen. Das war wichtig, um entspannt in den zweiten Wettkampftag gehen zu können. Der 4:1-Erfolg am Sonntag gegen die Ostfriesen fiel dann höher aus als erwartet. „Hier war auch von Torben Wolf eine deutliche Leistungssteigerung zu erkennen.“ Christian Oehns und der Brite Kristian Callaghan holten die weiteren Punkte für die Freischützen.

Trotz des Erfolges sieht Teammanager Oehns noch Luft nach oben. „Mit durchschnittlich 380 geschossenen Ringen wäre ich sehr zufrieden“, sagt er. Das ist diesmal nur Callaghan gelungen – und ausgerechnet er wird die Wathlinger nach seinem Studienabschluss wohl verlassen. 396 Ringe ist der bisherige Höchstwert in der Bundesliga. „Das kommt aber höchst selten vor“, erzählt Oehns.

Zugute halten muss er seinem Team den Kampf unter erschwerten Bedingungen. Die Halle der Braunschweiger Schützengesellschaft sei sehr klein gewesen. Dadurch habe die Mannschaft bei extremer Lautstärke schießen müssen. „Umso bemerkenswerter ist es, dass wir am Sonntag so gut durchgezogen haben.“

Den Erfolg ausbauen und an den Feinheiten arbeiten: Ihr erklärtes Ziel können die Wathlinger am 12. November in Aurich weiterverfolgen. Dann heißt der Gegner PSV Olympia Berlin. Die „dicken Brocken“, wie Oehns sagt, kommen aber erst danach: Am 26. November wartet Spitzenreiter Braunschweig, am 11. Dezember geht es gegen die aktuelle Nummer zwei SB Broistedt.