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Lokalsport Wathlinger Sportschützen klopfen ans Tor zur Bundesliga
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13:03 10.11.2010
Volltreffer gelandet: Die Wathlinger Sportschützen (von links) Philip Aranowski, Torsten Schwarz, Torben Wolf, Christian Oehns und Dmitriy Dashevskiy. Quelle: Fremdfotos / Texte Eingesandt
Wathlingen

Die Luftpistolen-Sportschützen des SV Freischütz Wathlingen haben einen echten Volltreffer gelandet. Der Regionalligist gewann seine beiden Heimspiele gegen den PC Rendsburg sowie den SV Sülfeld und befindet sich damit mitten im Aufstiegsrennen. Die Wathlinger haben nunmehr 6:2 Punkte auf dem Konto. Der nächste Wettkampf in Göttingen könnte schon eine Vorentscheidung für die Qualifikation zum Aufstiegsschießen der Bundesliga Nord bringen.

Im ersten Wettkampf gegen Rendsburg rechneten sich die Wathlinger gute Siegchancen aus. Zurecht, das deutliche Endergebnis von 5:0 spiegelt den Wettkampf allerdings nicht so ganz wider, denn zur Halbzeit nach 20 Wertungsschüssen lag nur Christian Oehns an Position eins vorne. Die dritte Zehner-Serie brachte aber dann die Wende. Oehns, Dmitriy Dashevskiy, Torben Wolf und Torsten Schwarz gingen gegen ihre jeweiligen Kontrahenten in Führung, Philip Aranowski hielt ein Remis.

Mit der letzten Serie zog der SV Freischütz dann davon. Oehns bezwang Uwe Hofmann mit 372:362 Ringen, Aranowski schlug Joris Feindt 379:372, Dashevskiy gewann gegen Ian Jensen 372:370, Wolf siegte gegen Frauke Rittscher 370:369 und Schwarz behielt gegen Rasmus Kienaß mit 361:351 die Oberhand.

Im zweiten Duell mit Ligafavorit Sülfeld wollten sich die Wathlinger eigentlich nur achtbar aus der Affäre ziehen. Doch sie übertrafen die eigenen Erwartungen. Das Team legte los wie die Feuerwehr. Oehns (96 Ringe), Aranowski (97) und Dashevskiy (95) arbeiteten sich gleich einen Vorsprung heraus. Lediglich Torsten Schwarz hatte gleich einen Rückstand von 16 Ringen – dieser Punkt war hier schon weg.

Doch Sülfeld konterte. Oehns zweite Serie mit 95 Ringen beantwortete die ehemalige Nationalmannschaftsschützin Carmen Seeger mit 98 Ringen und einer Zwei-Ring-Führung. An Position zwei legte Aranowski mit 96 Ringen nach und hatte damit acht Ringe Vorsprung auf Maik Kutzeck. Diesen ließ er sich auch nicht mehr nehmen und holte mit dem Topergebnis von 382 Ringen einen Punkt für Wathlingen.

Dashevskiy musste gegen Olympia-Teilnehmer Frank Seeger ins Stechen, dass er knapp verlor. Wolf an Position vier und sein Gegner Horst Lindner konnten ihr Leistungsvermögen nicht abrufen. Immerhin setzte sich der Wathlinger aber mit 364:362 Ringen durch. Schwarz unterlag gegen Sascha Lindner, sodass beim Stand von 2:2 die Spitzenpaarung Oehns gegen Seeger die Partie entschied.

Ausgerechnet bei der letzten Serie verlor Oehns den Faden und traf nicht mehr in die Mitte. Mit 89 Ringen schoss er seinen Wettkampf aus und kam auf 376 Ringe. Doch seine Widersacherin Seeger schlug daraus kein Kapital und kam auch nur auf 91 Ringe, sodass beim Stand von 376:376 das Stechen über Sieg oder Niederlage entschied.

Beide Schützen wackelten ordentlich. Und trotzdem schoss Oehns eine 10, Seeger nur eine 9. Der Punkt ging nach Wathlingen, Endergebnis 3:2 für den Freischütz. Hoffnung auf mehr inbegriffen…

Von Fremdfotos / Texte Eingesandt