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Lokalsport Wathlinger Sportschützen wollen bei Heimwettkampf großen Schritt Richtung Bundesliga machen
Sport Sport regional Lokalsport Wathlinger Sportschützen wollen bei Heimwettkampf großen Schritt Richtung Bundesliga machen
13:52 27.11.2014
Von Oliver Schreiber
Wathlingen

Die Bedeutung des Heimwettkampfes ist für die Luftpistolenschützen des SV Freischütz Wathlingen genauso groß wie das Ziel. „Wenn wir beide Wettkämpfe gewinnen, ist das für den Bundesliga-Aufstieg schon die halbe Miete“, erklärt Freischütz-Trainer Erhard Oehns vor den beiden Begegnungen mit dem SV Barmke und dem SV Bassum am Sonntag im Wathlinger Schützenheim.

Der SVW will vor eigenem Publikum (Eintritt ist frei) den nächsten großen Schritt Richtung Erstklassigkeit machen, nachdem der Auftakt bereits bestens geglückt ist. Die Wathlinger, die in den beiden Jahren zuvor jeweils knapp am Aufstieg scheiterten, liegen nach den Siegen gegen PC Rendsburg (5:0) und SV Schirumer Leegmoor (4:1) an der Tabellenspitze.

Ihrer Favoritenrolle wollen die Wathlinger auch dieses Mal gerecht werden. „Unser Ziel sind ganz klar zwei Siege. Wenn alle ihre Leistung abrufen, müsste das auch klappen. Aber wir müssen hoch konzentriert sein“, meint Oehns.

Der Gastgeber setzt erneut auf britische Unterstützung. Nachdem der Engländer Kristian Callaghan bereits seine Mission erfüllt hat und seine beiden Duelle für sich entschied, geht am Sonntag die 20-jährige Waliserin Coral Kennerley für Wathlingen vor die Scheiben – und zwar auf Grund ihres Schnitts von 379 Ringen an Position eins. „Von der Papierform her müsste sie ihre beiden Duelle eigentlich gewinnen. Aber leider ist das im Schießen nicht immer aussagekräftig, weil die aktuelle Form und vor allem die Tagesform entscheidend ist. Das zählen Resultate aus der Vergangenheit dann nichts“, warnt Oehns vor allzu hohen Erwartungen. Zumal Kennerley Neuland betritt. „Diese Art von Wettkämpfen mit direkten Duellen um einen Mannschaftspunkt kennt sie nicht. Das ist für sie eine Premiere“, so Oehns.

Der erste Schuss fällt um 10 Uhr in der Partie gegen den SV Barmke, der mit zwei Niederlagen gegen den SV Bassum (1:4) und den SV Groß- und Kleinkaliber Hannover (2:3) in die Saison gestartet ist und bereits mit dem Rücken zur Wand steht. Im Vorjahr gewannen die Freischützen mit 5:0. In den direkten Vergleichen liegen die besten fünf Wathlinger Schützen, Kennerley (379,00 Ringe im Schnitt), Philip Aranowski (378,50), Christian Oehns (378,00), Jan-Oliver Waßmann (369,00) und Cedric Cammann, klar vor ihren Barmker Pendants Lars Eib (374,50), Patrick Rosenmüller (370,00), Kristof Kirchmer (364,00), Heiko Wiesner (362,00) sowie Ingo Offelmann (361,50).

Weitaus schwieriger ist die zweite Aufgabe um 15.45 Uhr gegen den SV Bassum, der seine beiden ersten Wettkämpfe gegen Barmke (4:1) und GTV Bremerhaven (3:2) ebenfalls für sich entschied. Die Tendenz geht zu einem 3:2 für Wathlingen, allerdings sind die Bassumer mit Denis Rother (377,50), Martin Schwenker (373,83), Peter Benne (370,50), Sebastian Wollenhaupt (370,00) und Stefan Papstmann (368,50) sehr ausgeglichen besetzt.

Die endgültige Aufstellung der Wathlinger steht noch nicht fest. Oehns und sein Trainerkollege Klaus-Dieter Brand wollen noch letzte Eindrücke aus dem Abschlusstraining am Samstag abwarten. Damit bei er Mission Aufstieg auch ja nichts schiefgeht...