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Lokalsport Wathlinger wollen Thema Abstiegskampf abhaken
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15:23 06.12.2018
Von Oliver Schreiber
Die Wathlinger Luftpistolen-Schützen wollen Punkte für den Klassenerhalt in der 1. Bundesliga einfahren.
Wathlingen

Erhard Oehns‘ Ansage ist deutlich: „Das Thema Abstiegskampf wollen wir schnell abhaken. Das will ich an diesem Wochenende erledigt haben“, fordert Teammanager Erhard Oehns vor der Reise der Wathlinger Luftpistolen-Schützen in die Bundeshauptstadt zu den beiden Bundesliga-Wettkämpfen gegen SSG Teutoburger Wald (Samstag, 17.30 Uhr) und Gastgeber PSV Olympia Berlin (Sonntag, 13 Uhr). Dafür muss mindestens ein Sieg her, besser noch zwei. „Wir haben sehr gut trainiert und wieder mehr Sicherheit. Einmal gewinnen wir auf jeden Fall“, ist Oehns optimistisch, zumal die Wathlinger Pistoleros in Bestbesetzung antreten können.

Den Gedanken an zwei Niederlagen lässt er nicht zu. In diesem Fall würde sich das Team, das zwei Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz hat, extremen Druck für den Heimwettkampf Anfang Januar aufbürden. „Das wollen wir auf jeden Fall vermeiden. Wenn du in den letzten beiden Wettkämpfen unbedingt punkten musst, wird das alles zu einer Nervenschlacht. Das muss ich nicht unbedingt haben“, meint Oehns.

Die Wathlinger haben es aber buchstäblich selbst in der Hand. Gegen den Tabellenletzten aus dem Teutoburger Wald ist ein Sieg praktisch Pflicht. Die Schieß- und Sportgemeinschaft, ein Zusammenschluss aus 19 Schützenvereinen aus dem Kreis Iburg, hat bisher erst eines ihrer sieben Duelle gewonnen (3:2 gegen GTV Bremerhaven-Seestadtteufel). Beide Mannschaften kennen sich seit langer Zeit, es herrscht eine gewisse Rivalität. „Hier sind wir sicherlich Favorit, wenn wir unser Potenzial komplett abrufen“, sagt Oehns.

Die SSG hat mit Mauro Badaracchi, Marco Certoma, Andrea Amore und Ilenia Marconi vier Italiener im Kader. Einer darf aber nur schießen, Oehns geht davon aus, dass einer der beiden Nationalkaderschützen Badaracchi (bisher 384 Ringe im Schnitt) oder Certoma (380) an den Start gehen wird. In diesem Fall müsste die Wathlinger Nummer eins, der Engländer Kristian Callaghan (378), über sich hinauswachsen.

In allen anderen Duellen haben die Wathlinger knapp die Nase vorn – zumindest nach der Papierform. Philip Aranowski (374), Jessica Schrader (370), Torben Wolf (369) und Christian Oehns (367) sind gegenüber ihren potenziellen Kontrahenten Stefan Krause (371), Olga Kimla (369), Jakub Wasilewski (365) sowie Lavinia Angelini (361) jeweils im Vorteil. Dies wäre die bestmögliche Aufstellung des Schlusslichts.

Großes Rätselraten herrscht hingegen über die „Starting Five“ der Hausherren aus Berlin. An Position eins wird entweder die Französin Mathilde Lamolle (379) oder der Pole Wojciech Knapik schießen. Beide befinden sich damit in etwa auf Augenhöhe mit Callaghan. Die etatmäßige Nummer zwei, Torsten Dworzak (378), kam bisher noch gar nicht zum Einsatz, dasselbe gilt krankheitsbedingt für Uwe Potteck (375). „Mit diesen Schützen wäre Berlin sicherlich weiter oben in der Tabelle und nicht einen Platz hinter uns. Wir wissen nicht so recht, mit welcher Truppe sie vor eigenem Publikum antreten werden und können daher auch ihre Stärke nicht richtig einschätzen“, erklärt Oehns.

Im Vorjahr waren die PSV-Schützen haushoch überlegen, für die Freischützen setzte es gegen den viermaligen Deutschen Meister – allerdings ohne Callaghan – eine 0:5-Klatsche. Diesmal stehen die Chancen besser, die Schützen hinter Lamolle oder Knapik mit Maren Johann (371), Robert Janikulla (370), Josefin Eder (370) und Holger Buchmann schießen in etwa auf gleichem Niveau. „Auf jeden Fall haben wir auch hier Siegchancen“, glaubt Oehns, der als Ersatzschützen noch Marten Heuer (366) mit in die Bundeshauptstadt nimmt. Zumindest ein doppelter Punktgewinn sollte in Berlin drin sein. Damit die Wathlinger Pistoleros in Ruhe Weihnachten feiern können – und den Heimwettkampf entspannter angehen können.

Der 5. X-mas Walk'n'Run hat das Zeug dazu, der bisher größte Weihnachtslauf in Müden zu werden. Zuschauer können sich wieder auf tolle Kostüme freuen.

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