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Lokalsport Wenige Lichtblicke bei Pleite des TuS Bergen - Trainer Blancbois hört auf
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19:59 22.04.2018
Von Heiko Hartung
Kim Klauenberg (am Ball) war beste Berger Torschützin gegenHSG Heidmark. Quelle: Oliver Knoblich (Archiv)
Bergen Stadt

Auch Heidmark steht vor einem Trainerwechsel, hat vor der Partie seinen Trainer Lutz Siemsglüss nach zehn Jahren verabschiedet. „Da wollten die HSG-Spielerinnen ihm offenbar ein schönes Abschiedsgeschenk machen“, so Blancbois. Das klappte aus Sicht der Gastgeber hervorragend: Nach acht Minuten führte Heidmark mit 7:0, ehe Bergen das erste Mal ins Tor traf. „Wir sind überhaupt nicht ins Spiel gekommen, erst ab der 20 Minute haben wir uns mehr zugetraut“, so der TuS-Coach.

Bei Bergen fehlte Jennifer Kautz an allen Ecken und Enden. Die Kreisspielerin und Abwehrchefin wurde in der vergangenen Partie über den Haufen gerannt, saß angeschlagen nur auf der Bank. Torgefahr ging beim Vorletzten vor allem von Kim Klauenberg aus, mit sieben Treffern beste TuS-Torschützin.

„Ich habe mich für unsere junge Janice Bremer sowie für Karoline Baumgarten aus der zweiten Mannschaft gefreut. Beide haben ein Tor erzielt und wieder ein bisschen Erfahrung gesammelt“, arbeitete Blancbois das Positive des Nachmittags heraus.

Nach vier Jahren als Trainer der Berger Frauen hört Blancbois auf. „Meine berufliche Weiterentwicklung lässt mir keine Zeit mehr“, erklärt er. Im Landesliga-Herrenteam des TuS will Blancbois aber weiterhin als Spieler auflaufen. „Nächsten Sonntag haben wir gegen Wolfsburg unser letztes Heimspiel der Saison. Da wünsche ich mir auch einen schönen Sieg zum Abschied“, sagt der scheidende Coach. Und der muss gar nicht so hoch ausfallen, wie der seines Heidmarker Kollegen Siemsglüss gestern.

TuS Bergen: Döhler – Klauenberg (7), H. Müller (2), Harms, Kautz, Wellmann (2), Bremer (1/1), Sandvoß (2), Borges (1), Baumgarten (1), Schuba, Wernert, Könecke.

Ob es an der tiefstehenden Sonne lag, der Überraschung des MTV-Torhüters oder einfach an Niklas Pautschs guter Schusshaltung – als der Offensivspieler der Westerceller U19 eine Ecke von der rechten Seite direkt verwandelte, ging ein Raunen über den Westerceller Sportplatz. Beim 2:0 im ausgerufenen „Sechs-Punkte-Spiel“ gegen den MTV Treubund Lüneburg fiel eine Menge Ballast von den VfL-Schultern. Der VfL gewann in der Niedersachsenliga mit 3:0 (2:0) gegen den direkten Konkurrenten und verschafft sich mit einem Sprung auf Rang acht etwas Luft im Tabellenkeller.

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